Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Zwei Frauen bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Evendorf. Vier Menschen wurden Sonnabendnachmittag bei einem Unfall auf der Kreisstraße zwischen Evendorf und Hützel im Heidekreis teils schwer, zwei Frauen lebensgefährlich verletzt.

Feuerwehr und Polizei berichten: Aus noch nicht geklärter Ursache war der Fahrer (66) eines mit vier Personen besetzten Ford auf der Kreisstraße gegen 15.55 Uhr von der Fahrbahn abgekommen. Im Seitenraum stieß der Pkw frontal gegen eine massive Eiche, verkeilte sich anschließend zwischen drei weiteren Bäumen und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl die Beifahrerin als auch eine im Fond sitzende junge Frau in den Fahrzeugtrümmern eingeklemmt.

Eine weitere hinten sitzende Frau wurde durch einen Rettungssanitäter und einen Feuerwehrmann, die zufällig vorbeikamen, aus dem Fahrzeug befreit und bis zum Eintreffen der Rettungsdienste und Feuerwehren versorgt. Aufgrund der Lage schickte die Winsener Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Unfallstelle. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Evendorf und Egestorf, drei Rettungswagen und der Notarzt des DRK aus dem Landkreis Harburg sowie ein Rettungswagen der Rettungswache in Hützel ( Heidekreis ) wurden zur Unfallstelle geschickt.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren die beiden Frauen noch im Fahrzeug eingeklemmt. Vor einer Rettung der Verletzten wurde das Fahrzeug gegen ein Abrutschen oder Umkippen gesichert, und nach ersten medizinischen Maßnahmen begann die Feuerwehr unter der Leitung des stellvertretenden Hanstedter Gemeindebrandmeisters Michele Quattropani mit der technischen Rettung der beiden lebensgefährlich Verletzten.

Mit Rettungsgeräten wurde das Fahrzeug so weit geöffnet, dass beide schwerverletzten Frauen schonend aus dem völlig zertrümmerten Fahrzeug gerettet werden konnten. Aufgrund der vom Rettungsdienst diagnostizierten schwersten Verletzungen wurden für den Transport der beiden Frauen die beiden Rettungshubschrauber Christoph Hansa ( ADAC, Hamburg ) und Christoph 29 ( Bundespolizei, Hamburg ) alarmiert.

Die beiden anderen Verletzten kamen mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Lüneburg und Winsen. Die Kreisstraße 51 blieb für die Rettungsarbeiten voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Ein Hund im Unfallauto verstarb. Der Sachschaden wird auf zirka 20.000 Euro geschätzt.