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Weil er unerlaubt und zu häufig mit dem Dienstwagen gefahren sein soll, geriet Ulrich Dempwolf ins Visier der Staatsanwaltschaft. Foto: A
Weil er unerlaubt und zu häufig mit dem Dienstwagen gefahren sein soll, geriet Ulrich Dempwolf ins Visier der Staatsanwaltschaft. Foto: A

Dienstwagen-Affäre in Landeschulbehörde — Leiter weist Vorwürfe zurück

ca Lüneburg. Unangemeldeten Besuch hat die Landesschulbehörde in Lüneburg am Mittwoch erhalten: Staatsanwaltschaft und Polizei kamen mit einem Durchsuchungsbeschluss in die Räume der Behördenleitung an der Ilmenau und packten Material ein. Der Verdacht richtet sich gegen Ulrich Dempwolf, Präsident der Landesschulbehörde. Er soll einen Dienstwagen, dem Vernehmen nach ein Audi A 6, zu Unrecht und über Gebühr benutzt haben.

Sein Anwalt Bertram Börner weist die Vorwürfe mit Nachdruck als falsch zurück.

Die Ermittlungen bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Angelika Klee. Laut der Oberstaatsanwältin wurden Unterlagen und Computer beschlagnahmt: „Die Ermittlungen laufen, wir werten jetzt die Unterlagen aus.“

Der Chef der Landesschulbehörde war bisher nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Und auch das Kultusministerium ging erst scheinbar auf Tauchstation. Dort war in der Pressestelle niemand zu erreichen, im Büro von Ministerin Frauke Heiligenstadt sah man sich Donnerstag nicht in der Lage, Stellung zu nehmen und verwies erneut an die Presse­stelle, wieder ohne Erfolg. 

Freitag hat die Ministerin den Kultusausschuss informiert. Die Personalien wurde kurzfristig auf die Tagesordnung des Ausschusses gesetzt. Sie spricht von ,,vagem Anfangsverdacht. Es gilt die Unschuldsvermutung“ .

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