Donnerstag , 29. September 2016
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Die Gemeinde Bienenbüttel will ab Mitte Mai ihre Rad- und Wanderwege sanieren: Auch Teile des Skulpturenpfades an der Ilmenau sind betroffen.
Die Gemeinde Bienenbüttel will ab Mitte Mai ihre Rad- und Wanderwege sanieren: Auch Teile des Skulpturenpfades an der Ilmenau sind betroffen.

Gemeinde saniert Wanderwege

emi Bienenbüttel. Ab Mitte Mai sollen in Bienenbüttel die Rad- und Wanderwege saniert werden. „Die Wege sind zum Teil in schlechtem Zustand, sie fangen an zu überwachsen“, sagt Bienenbüttels Bürgermeister Dr. Merlin Franke. „Wir wollen mit den Rad- und Wanderwegen an der Ilmenau beginnen, die von der Ilmenauhalle Richtung Norden verlaufen, und danach schauen, ob wir noch weiterkommen.“ Die zugewachsenen Ränder sollen freigelegt, an einigen Stellen die Kiesschicht erneuert werden. Die Gemeinde hat für die Maßnahmen 10000 Euro in den Haushalt 2014 eingestellt. Der Seniorenbeirat setzt sich unterdessen dafür ein, sogenannte „Notfallbänke“ an den Wanderwegen zu installieren.

Nach dem Vorbild im Landkreis Stade sollen Bänke, aber auch Pfähle und Stelen, entlang den Wanderwegen ein Schild erhalten, auf dem neben der Notrufnummer 112, eine Kombination aus Autokennzeichen (UE), Kennziffer für Bienenbüttel (zum Beispiel 4) und Kennziffer für die Bank (zum Beispiel 13) zu sehen ist. So kann der Standort der Bank im Notfall eindeutig per Mobiltelefon durchgegeben werden. Die Positionen und Nummern der Bänke sollen vorher durch GPS festgelegt und der Rettungsleitstelle in Uelzen mitgeteilt werden.

Seniorenbeiratsvorsitzender Dieter Heinemeyer hält die Notfallbänke für „sehr sinnvoll“. Denn: „Die Bänke geben ein Gefühl der Sicherheit. Gerade ältere Menschen würden gern draußen spazieren gehen, trauen sich aber nicht, weil sie Angst haben, dass etwas passiert.“ Und natürlich könnten auch Jüngere von der Maßnahme profitieren.

Mitglieder des Seniorenbeirates seien die Wege bereits abgeradelt und hätten ein Kataster für die Gemeinde erstellt, berichtet Heinemeyer. „Bisher haben wir 21 Bänke erfasst  rund 20 könnten wohl noch einmal dazukommen.“ Nun sollen die Ortsvorsteher miteinbezogen werden und Material zuliefern. Letztlich müsse die Gemeinde das Geld für die Schilder aufbringen. Bürgermeister Franke hält die Notfallbänke jedenfalls für eine gute Idee.

Er kündigt an, dass die Sanierung der Rad- und Wanderwege möglicherweise im Rahmen eines sozialen Projektes durchgeführt werden wird. Wie genau das aussehen soll, verrät Franke noch nicht. Auch kann der Bürgermeister noch nicht sagen, wie lange die Maßnahmen dauern werden: „Ein paar Wochen bis Monate.“ Der Verwaltungschef hofft jetzt auf gutes Wetter  „und dass man künftig noch schöner auf dem Skulpturenpfad wandern kann“.