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Der Fall des Karl-Paul S.: Polizei nimmt Tatverdächtige fest

 Lüneburg. Es war vermutlich ein Martyrium, dass der 34-jährige Lüneburger Karl-Paul S. durchlebte. Nach dem Fund seines verbrannten Leichnams haben die Ermittler der Mordkommission mehrere Spuren dafür gefunden, dass S. misshandelt worden ist, bevor er starb. Die Spuren führten die Ermittler auch zu den zwei dringend tatverdächtige Männern, die die Polizei nun festnahm. Wie die Polizei mitteilt, seien die beiden 30 und 40 Jahre alten Lüneburger tatverdächtig, Karl-Paul S. in der Nacht zum 4. Mai gemeinsam und arbeitsteilig getötet und in der Folge in einem Waldstück bei Neu Hagen verbrannt zu haben.

Bereits am 12. Mai durchsuchte die Mordkommission mit mehr als 120 Beamten in Zusammenarbeit mit Kriminaltechnikern, Spezialhunden und der Bereitschaftspolizei Lüneburg verschiedene Wohnungen und Gebäudekomplexe im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor.

Das Amtsgericht Lüneburg erließ am 14. Mai auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg Haftbefehle gegen die beiden Beschuldigten. Beide Männer schweigen bis dato zu den Tatvorwürfen. Die weiteren Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

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