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In Spitzenzeiten staut es sich derzeit auch in der Hamburger Straße, wo Ampeln den Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeiführen. Pflasterarbeiten erfordern die Einschränkung. Foto: be
In Spitzenzeiten staut es sich derzeit auch in der Hamburger Straße, wo Ampeln den Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeiführen. Pflasterarbeiten erfordern die Einschränkung. Foto: be

Staus an mehreren Ecken

as Lüneburg. Im Stau steckten gestern Autofahrer auf der Willy-Brandt-Straße, die in Richtung Schießgrabenstraße wollten. Der Grund: Noch bis voraussichtlich Donnerstag ist die Friedrich-Ebert-Brücke voll gesperrt, um die neu entstehende Straße Ilmenaugarten als Zufahrt ans Neubaugebiet An der Wittenberger Bahn an die Ebert-Brücke anzuschließen (LZ berichtete). In Geduld üben müssen sich Autofahrer aber nicht nur hier, sondern auch auf der Hamburger Straße. Dort regeln Ampeln in Höhe Zeltberg derzeit einspurig den Verkehr.

Bereits seit Anfang Mai lässt die Stadt den Radweg entlang der Hamburger Straße zwischen den Straßen Auf dem Schmaarkamp und Zeltberg schrittweise sanieren, nachdem der marode Zustand des Weges immer wieder moniert worden war. Für die Pflasterarbeiten muss der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeirollen. Die Arbeiten laufen voll im Zeitplan, sollen Ende Mai abgeschlossen sein. Stadtsprecherin Suzanne Moenck: ,,Eventuell kommt die Ampel schon vor Abschluss der Arbeiten wieder weg.“ Auf die Frage, warum zwei Straßenprojekte an zwei großen Einfallstraßen zur selben Zeit umgesetzt werden, sagte sie: ,,Da viele Projekte umgesetzt werden müssen, lässt es sich nicht vermeiden, dass manches parallel läuft.“ Außerdem müsse man bei der Zeitplanung darauf achten, dass große Straßen nicht zu Zeiten von Großereignissen gesperrt sind. Die beiden Straßenbauprojekte, die derzeit umgesetzt werden, würden sich im übrigen nicht tangieren, da das eine den Norden der Stadt, das andere den Osten betreffe und es Ausweichmöglichkeiten wie über die Bockelmannstraße und Umleitungsempfehlungen rund um die Friedrich-Ebert-Brücke gebe.

2 Kommentare

  1. Die überfüllten Straßen morgens und abends nerven mich schon lange. Ich habe mich deshalb bei wir-pendeln-zusammen.com angemeldet und fahre in einer Fahrgemeinschaft ins Büro. Nun spare ich Geld, fahre von Haus zu Haus und leiste meinen Beitrag zur Straßen- und zur Umweltentlastung!

  2. Bravo, Wolfi !

    Du bist und bleibst eben Muttis Bester.

    Und fein auch, dass du alles so schön für uns aufschreibst.

    Apropos „Umweltentlastung“, kannst du dich eigentlich noch an Yvette erinnern?

    Die emeritierte Großwetterlage, die Mitte Mai unter dem Namen „Balkantief“ bekannt wurde, lebt heute als Sturm im Wasserglas in einer ostrumänischen Teestube. Ihren riskanten Hobbys ist Yvette treu geblieben. Da Wellenreiten und Häuserabriss aber aufgrund ihres Alters nicht mehr möglich sind, engagiert sich Yvette heute im Kampf gegen Landminen. „Davon liegen in Bosnien und Herzegowina noch jede Menge rum“, erzählt das fidele Alt-Tief, „ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die alle rauszuholen, besonders an Flussrändern.“ Ansonsten sind Yvettes Ziele bescheiden geworden. „Ich werde sowieso bald mein Leben aushauchen.“ Das letzte kleine Yvette-Event: „Den Flügelschlag eines Schmetterlings aus dem Takt zu bringen. Und vielleicht ein bisschen Seuchenforschung am Balkan.“ Wir müssen uns Yvette als glückliche Urgroßwetterlage vorstellen.