Donnerstag , 29. September 2016
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Foto: Michael Behns
Foto: Michael Behns

+ + + Bombe erfolgreich entschärft + + +

+ + + Stand 21.14 Uhr

Lüneburg. Die Amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, die gegen 11 Uhr im Bereich An der Wittenberger Bahn aufgefunden wurde, konnte in den Abendstunden durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes unschädlich gemacht werden. Es war bereits der vierte Bombenfund in diesem Jahr.

Sprengmeister Ralf Reisener und seinem Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) aus Hannover gelang es die 150-Lbs-Fliegerbombe (ca. 68 kg) mit Aufschlagzünder vor Ort gegen 21.05 Uhr zu entschärfen.

In Absprache mit der Hansestadt Lüneburg, Rettungsdiensten und Polizei evakuierten die Einsatzkräfte betroffene Bewohner in einem Sicherheitsbereich mit einem Radius von 500 Metern um die Fundstelle. Betroffen davon waren ca. 500 Lüneburger Bürgerinnen und Bürger für die durch die Hansestadt Lüneburg Notunterkünfte eingerichtet wurden.

Für die Zeit der Entschärfung wurde auch der Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Uelzen ab 20.45 Uhr für knapp 20 Minuten in beide Richtungen voll gesperrt.

Im Rahmen der Räumung waren gut 200 Einsatzkräfte von u.a. ASB, DRK, AgL, KVG, Kirchen, Hansestadt Lüneburg und Polizei im Einsatz, die einen reibungslosen Ablauf gewährleisteten.

NEWSTICKER

+ + + Stand 21.12 Uhr
Erst mal vielen Dank an die mutigen Leute vom Kampfmittelräumdienst und an allen Beteiligten, die für den recht reibungslosen Ablauf der Evakuierung gesorgt haben.

+ + + Stand 21.05 Uhr
Die Bombe ist entschärft worden. Sie musste nicht gesprengt werden. Alle Sperrungen sind aufgehoben worden. Die Menschen, deren Wohnungen evakuiert wurden, dürfen nach Hause gehen.

+ + + Stand 20.46 Uhr

Die Polizei kommt mit der Kontrolle des Evakuierungsgebietes gut voran. So wie es aktuell aussieht, wird der Sprengmeister noch vor 21 Uhr mit seiner Arbeit beginnen können.

+ + + Stand 20 Uhr

lz Lüneburg. Eine weitere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg haben Arbeiter bei Sondierungsarbeiten im Bereich des Baugebiets Wittenberger Bahn festgestellt. Die Polizei hat den Fundort, der im Bereich unterhalb der Friedrich-Ebert-Brücke liegt, abgesperrt.

Bei dem Sprengkörper handelt sich vermutlich wieder um eine Amerikanische, mit Aufschlagzünder versehene 150 lbs (70 kg) Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, die in den heutigen Abendstunden noch vor Ort entschärft werden soll. Der Auffindeort liegt im weiteren Bereich der Fundstellen der Fliegerbomben der vergangenen Tage. Auch die Größe des Sprengkörper entspricht der Fliegerbombe vom 5. und 10. März. Die Einsatzkräfte bereiten derzeit Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen für die Entschärfung vor. Die Evakuierungs- und Sperrbereiche im 500 m-Radius sind nicht identisch, jedoch ähnlich mit denen der letzten Bombenräumung. Diese Maßnahmen sind nach derzeitigen Planungen für ca. 19 Uhr geplant. Neben den Hauptverkehrsadern Friedrich-Ebert-Brücke und Willy-Brandt-Straße wird für die eigentliche Entschärfung auch die Bahnverkehr Lüneburg-Uelzen durch eine Sperrung betroffen sein.

Liste der von einer Evakuierung betroffenen Häuser und Hausnummern.
Wie schon bei den vergangenen drei Malen geschehen, muss die freigelegte Bombe auch dieses Mal wieder direkt unschädlich gemacht werden und zwar durch eine Sprengung. Deshalb sind auch heute wieder Evakuierungen nötig. Bis spätestens 20 Uhr müssen die Menschen in einem Umkreis von 500 Metern um den Fundort herum ihre Häuser und Wohnungen verlassen haben.

Betroffen sind folgende Straßen und Hausnummern :
– Am Hang 2, 4, 6
– Am Kaltenmoor 1 – 6
– An der Roten Bleiche 1, 1a, 2, 3, 5, 7, 7a, 8 – 10
– An der Wittenberger Bahn 4, 6, 8, 10, 12, 17, 21, 25, 27, 29
– Blümchensaal 3 – 6 (auch 5a und 6a), 8, 9, 10 – 22 (auch 11a,12a, 12b, 20a, 21a, 22a), 26, 26a, 28, 30, 32, 34, 36, 38, 40,42, 44, 46
– Brambusch 1 – 16, 18, 20
– Bülowstraße 1, 1a, 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20
– Dachssteig 2, 4, 6, 6a, 8, 8a, 10, 10a, 12, 14
– Deutsch-Evern-Weg 6, 8, 10, 12, 14 , 16, 18, 20, 22, 22a, 24
– Igelweg 2, 2a, 4, 4a, 6, 6a, 8, 8a – 8d, 10, 12, 14 – 22, 24, 24a, 26
– In den Stuken 2
– Jakob-Kaiser-Straße 2, 2a, 4, 4a, 6, 8
– Kurt-Schumacher-Straße 1, 1a, 3, 3a, 5, 5a, 7, 9a, 11, 13, 15
– Pirolweg 1, 3 – 6, 8, 10, 12
– Spechtsweg 11, 13, 15
– Willy-Brandt-Straße 11
– Wilschenbrucher Weg 86b, 88a, 90a

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Ausweichquartiere und Shuttle-Busse
Die Hansestadt Lüneburg hat wieder für all jene, die sich nicht bei Freunden oder Verwandten einquartieren können, zwei Ausweichquartiere eingerichtet. Wer westlich der Ilmenau wohnt und die Wohnung verlassen muss, kann in der St.-Ursula-Schule (neben der neuen Musikschule) unterkommen und wer östlich der Ilmenau wohnt und nicht zu Hause bleiben darf, findet dieses Mal im Gemeindehaus der St.-Stephanus-Gemeinde (St.-Stephanus-Platz) in Kaltenmoor Unterschlupf. Geöffnet sind die Unterkünfte ab 18.30 Uhr.
Auch zwei Shuttlebusse zu den Ausweichquartieren sind eingerichtet. Es fährt ein Bus zwischen dem Aldi-Parkplatz an der Feldstraße und dem Quartier in der St.Ursula-Schule hin und her. Östlich der Ilmenau pendelt ein Bus zwischen der Bushaltestelle Blümchensaal Ecke Kurt-Schumacher-Straße und dem Gemeindehaus St. Stephanus. Die Busse starten um 18:30 Uhr und sind dann ständig zwischen den beiden Punkten unterwegs. Wer also am Startpunkt ankommt und dort dann kein Bus steht, der wartet bitte ein wenig.

Die Stadt hat ein Info-Telefon zum Bombenfund geschaltet: 04131 309-3100.