Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Anstoß für ein besseres Leben

jj Lüneburg. Reparieren statt wegwerfen? Was ist ein Repair-Café? Teilen und tauschen statt Besitz als Maß der Dinge? Was kommt nach dem Öl? Wie viel Müll produzieren wir eigentlich in Stadt und Landkreis Lüneburg? Und warum sind Streuobstwiesen mehr als nur eine Augenweide. Alles Fragen, die im Kern um dasselbe Thema kreisen: Nachhaltigkeit. Dass die Inhalte bei weitem nicht so sperrig sind wie das Wort, will das neue Magazin ,,Was zählt.“ zeigen, dass Sie an diesem Wochenende in der Landeszeitung finden, und das nächste Woche auch an einigen Stellen in Stadt und Kreis ausliegt.

Für das Magazin haben in den vergangenen Wochen Autoren aus ganz Deutschland einen Blick auf den Landkreis Lüneburg geworfen und den Fokus auf Fragen der Nachhaltigkeit gestellt. Sie absolvieren an der Leuphana Universität das Zertifikatsstudium „Nachhaltigkeit und Journalismus“.

Ob es nun die Kunst des Verschenkens oder des Teilens ist oder die Frage wie aus unserern Altkleidern in Afrika frische Mode wird, upcycling nennt man das heute, Sie finden es im Magazin.

,,Was zählt.“ wird von der Landeszeitung gemeinsam mit der Univesität produziert. Für die Leuphana ist Prof. Dr. Gerd Michelsen verantwortlich. Er ist Mitglied im UNESCO Chair Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung. Für die LZ steht der geschäftsführende Redakteur Hans-Herbert Jenckel zur Seite.

,,Es geht darum, gemeinsam die Zukunft in Lüneburg zu gestalten, möglichst fair und gerecht“, sagt Prof. Dr. Michelsen. „Das Magazin möchte den Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region Lüneburg unterstützen. Es möchte zukunftsweisende Ideen verbreiten und anregen, mit zu gestalten. Ich verbinde damit die Hoffnung, dass unser Modellprojekt, das ja aus meiner Sicht eine gelungene Kooperation zwischen der Leuphana und der Landeszeitung ist, in anderen Regionen Nachahmer findet.“

Die Zusammenarbeit ist auch auf Nachhaltigkeit ausgelegt, die zweite Ausgabe des Magazins ,,Was zählt.“ ist für den Herbst dieses Jahres ins Auge gefasst.

Das Magazin im pdf-Format
Profil in Nachhaltigkeit schärfen

Journalisten können ihr Profil auf dem Gebiet Nachhaltigkeit schärfen in der berufsbegleitenden Weiterbildung „Nachhaltigkeit und Journalismus“ an der Uni Lüneburg. Jetzt startet die Bewerbungsphase für das zweisemestrige Studienangebot.

Die Zusammenarbeit von Lehrenden aus den Nachhaltigkeitswissenschaften und Praktikern aus dem Journalismus bietet die besten Voraussetzungen für das derzeit bundesweit einzigartige Studium auf Masterniveau. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Blick auf nachhaltige Entwicklung mit einer verantwortungsvollen journalistischen Umsetzung zu verbinden. „Medien kommen heute an Nachhaltigkeit nicht mehr vorbei“, ist Prof. Harald Heinrichs, künftiger Leiter des Programms, überzeugt. Die Themen seien komplex, aber eben auch alltagsrelevant und spannend, wenn es um die Rollen von Bürgerinnen und Bürgern, von Wirtschaft oder Politik für nachhaltige Entwicklung gehe.

Knapp die Hälfte der maximal 25 Studierenden kann auf Stipendien des UNESCO Chairs „Higher Education for Sustainable Development“ der Leuphana Universität Lüneburg in Höhe von 500 Euro pro Semester hoffen.

Die regulären Kosten des Programms betragen 1.950 Euro pro Semester und sind steuerlich absetzbar. Bewerbungsschluss für den dritten Studienjahrgang ist am 31. Juli 2014. Das Studium beginnt im Oktober.

Weitere Informationen: www.leuphana.de/nachhaltigkeitsjournalismus Kontakt Leuphana: Robin Marwege Tel.: 04131/677-2938 Mail bitten an: robin.marwege@leuphana.de