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Eine Wundertüte voller guter Laune + + + Lüneburger feiern 42. Stadtfest + + + Fotogalerie + + + Videos + + +

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ca/rast Lüneburg. Laut und leise, derb und gefühlvoll – verlockend wie eine Wundertüte ist das Musikprogramm auf dem Stadtfest. Balladen am Sand, wenn etwa das Kollektiv 22 spielt, rockig bei What‘zz Up und elegischer U 2-Sound bei den Jungs von Achtung Baby. Und wer singt nicht mit bei dem Marius-Klassiker „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“, bei „Ballroom Blitz“ von Sweet, wenn Voker Nixon Nielsen und seine Band Booze, Beer & Rhythm auf dem Markt loslegen? Beim Trio HepCazz muss man zum Rockabilly-Fan werden, wenn Gressy die Bass-Saiten anschlägt. Ganz anders im Rathausgarten, wo Anette und Stefan Wabnitz Wein kredenzen. Dazu perlt Jazz etwa von Hans Malte Witte und Christian Suter oder von den vier Mädels von Frollein Sax. Mit Blick gen Himmel spielt das Duo True Blue hier den Klassiker „Stormy Weather“.
Junge Bands aus dem Anti-Alkohol-und-Drogenprojekt 1000 Steine von Achim Maschi Pelz probieren sich aus auf der Bona-Vita-Zone im Glockenhof und am Sonnabend- und Sonntagnachmittag auf der Mälzer-Bühne auf dem Sand, die Bands haben Namen, die Mut erfordern wie Talentfrei und Blackout. Gerade das verdient Anerkennung, denn der Nachwuchs muss austesten wie er vor Publikum ankommt.
Alle haben Lust zu spielen, in ihrer Stadt vor ihren Freunden und Fans, denn viele der Gruppen haben ihre Wurzeln in der Region und begeistern seit Jahren auf dem Stadtfest, wie am Sonntag etwa Totoo um Sängerin Carola Brunath, die auf den Westcoast-Sound ihrer großen Vorbilder Toto setzen und so schön von ,,Rosanna“ und „Africa“ singen.
Pech haben allerdings die Bands, die am späten Samstagnachmittag spielen, als das Publikum vor den Bühnen überschaubar ist. Den Fans entgehen da richtige Highlights, etwa die Hamburger Band Deine Cousine um die stimmgewaltige Sängerin Ina, die auf der Bühne vor St. Johannis mit eigenen Deutsch-Rock-Kompositionen wie ,,Bist Du hier bei mir“ glänzt und dabei mit ihrer Stimme in allen Lagen spielt. Ist sie schon bestens im Geschäft, gibt es auf der anderen Sand-Seite junge Musiker wie das Duo Made man‘s mit Sänger und Gitarrist Sascha und seiner Frau Vanessa Vagt, sie liefern eingängigen Pop bei Titeln wie ,,Cry“ ab. Gleich danach das Kontrast-Programm mit dem Duo Kruego, das eigene Texte rappt. Einen ganz anderen Sound haben die Sänger vom Lüneburger Shanty Chor drauf. Und kräftig was auf die Trommeln gibt‘s bei Beats Con Gas.
Da ist die Konservenmusik vom Freitag vergessen, als Playback-Schlager auf dem Markt liefen. Bei der handgemachten Musik tanzen und klatschen die Zuschauer mit.

Dass sie gewinnen könnten, daran haben Christiane Beutler und ihre Kollegen nicht geglaubt. Doch am Ende lag die Theatergruppe der Psychiatrischen Klinik in der Gunst des Publikums und der Jury vorn: Die Gruppe siegte gestern Abend beim beliebten Lünepost-Karaoke-Wettbewerb. Die Gruppe übt seit Januar für ein Musical nach dem Vorbild der schwedischen Popgruppe ABBA, Titel: ABBA Mania. Auf den Plätzen zwei und drei lagen Jan-Peter Gaetke mit „Radar Love“ von Golden Earring und Becca Hintze mit „Ich will immer wieder dieses Fieber spüren“ von Schlagerstar Helene Fischer.

Lüneburger feiern 42. Stadtfest

ca Lüneburg. Der Markt klatscht sich heiß in Schlagerlaune, auf der Kirchenseite des Sand könnten die Künstler die Zuschauer persönlich per Handschlag begrüßen – das Stadtfest startete mit unterschiedlichem Schwung. Vor dem Rathaus sangen viele mit bei Stücken von Bernhard Brink, Michelle und Right said Fred. Der Goldschlager-Zirkus von SAT.1 machte Station. Da wurde viel aufgefordert, mitzuklatschen zu den in Playback präsentierten Stücken.

Ganz anders dagegen vor der Mälzer-Bühne vor der IHK, wie immer mit klasse Bands bestückt wie Skaramanga, wunderbarer Reggae, bei dem niemand stillstehen kann. Sänger Andy im orangen Trainingsanzug und seine Kollegen machen einfach gute Laune. Gegenüber legten Bad ‚n‘ Shape los, rockig, auch das Musik, die in die Beine ging.

Einsam ging‘s auf dem Stint zu. Eine kleine Bühne, die augenscheinlich nur ab und an bespielt wurde – vor wenig Zuschauern. Newcomer zeigten sich auf dem Glockenhof. Bei der alkoholfreien Zone Bona Vita rockten Formationen aus dem Projekt 1000 Steine. Sozialdezernent Peter Koch lobte das Engagement und gab den Startschuss. Einen Kontrapunkt setzte wie gewohnt das Programm im lauschigen Rathausgarten, ein eher reiferes Publikum ließ es sich bei Wein, Flammkuchen und entspanntem Jazz gut gehen.

Eigentlich war Tag des Handels, doch nur wenige machten mit, etwa an der Kuhstraße oder Juwelier Süpke an der Bäckerstraße, der Schmuck mit Lüneburger Motiven anbot. Die Jungen Lüneburger, ein Zusammenschluss aus der Geschäftswelt, versteigerte gemeinsam mit Stadtschreiber HaJü Seba an den Brodbänken ausrangierte Deko und lockte auf der ansonsten leeren Meile Interessenten.

Mit Partylaune auf dem Markt mit DJ Wahnsinn und der souligen Band nite club auf dem Sand segelte Lüneburg in die Nacht. Heute und morgen geht die Party weiter. Die Bilder vom 42. Lüneburger Stadtfest haben wir in einer Fotogalerie für Sie zusammen gestellt:

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Stadtfest im Zeitraffer: Das Video