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Appell an Hilfsbereitschaft

ca Lüneburg. Es ist der zweite Fall innerhalb weniger Wochen: Angeblich stecken honorige Leute in einer finanziellen Klemme und benötigen dringend eine Überweisung ins Ausland. Erst traf es einen Diakon, jetzt eine Mitarbeiterin einer anderen kirchlichen Organisation. Wieder ist das Schreiben per E-Mail an etliche Lüneburger verschickt worden. Darin heißt es, die Frau sitze in Spanien fest, sie habe ihre Tasche mit Reisepass, Geld und Kreditkarte verloren. Der angeschriebene Freund möge bitte ganz schnell 1450 Euro überweisen, Details über die Modalitäten gebe es bei einer Antwort. Es handelt sich offensichtlich um Betrug, denn die Frau arbeitet wie üblich in Lüneburg. Der Lüneburger Polizei sind diese beziehungsweise ähnliche Fälle nicht bekannt. Sprecher Kai Richter warnt und empfiehlt, solche Mails sofort zu löschen: „Freunde in einer Notlage würden sich direkt melden.“

Lüneburg. Die Polizei fasste in der Nacht zu Freitag einen mutmaßlichen Fahrraddieb. Der 20-Jährige war beobachtet worden, wie er an der Carl-von-Ossietzky-Straße einen Drahtesel entwendete. Die Zeugen riefen die Beamten und die konnten schneller laufen als der junge Mann. Gegen den läuft nun ein Strafverfahren. Wohl nicht das erste, er soll den Beamten wegen ähnlicher Delikte bekannt sein.

Handorf. Am helllichten Tag sind Einbrecher am Donnerstag in ein Haus am Weidenkamp eingestiegen. Sie verschwanden mit Schmuck. Den Schaden: einige Hundert Euro.

Bleckede. Mehrere Messgeräte haben Autoknacker in der Nacht zu Freitag aus einem VW gestohlen, der an der Hohen Luft abgestellt gewesen war.

Sumte. 400 Liter Diesel haben Diebe an der Viehler Straße aus Fahrzeugen abgepumpt.

One comment

  1. Der Lüneburger Polizei sind diese beziehungsweise ähnliche Fälle nicht bekannt? Mir schon. Vor einiger Zeit erhielt ich eine ganz ähnliche Nachricht, vorgeblich von einem Verwandten, unter dessen E-Mail-Adresse die Nachricht verschickt worden war. Hintergrund war, dass der E-Mail-Account des Verwandten von einem Kriminellen (Hacker?) gekapert worden war, der danach Zugriff auf das Adressbuch hatte und allen dort eingetragenen Verwandten und Bekannten des rechtmäßigen Inhabers eine solche Nachricht wie in der obigen Meldung beschrieben zusandte.

    Solche Vorfälle sollten für jeden Internetnutzer Grund genug sein, sorgsam mit den Zugangsdaten zu seinem E-Mail-Account umzugehen. Aber auch die Internetprovider sind gefordert, die von ihnen verwalteten Accounts besser vor Missbrauch zu schützen.