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Tausende Zuschauer werden am Sonntag wieder zum Stover Rennen am Elbdeich erwartet. Bis ins Jahr 1874 reicht die Tradition des Stover Rennvereins zurück. Foto: t&w
Tausende Zuschauer werden am Sonntag wieder zum Stover Rennen am Elbdeich erwartet. Bis ins Jahr 1874 reicht die Tradition des Stover Rennvereins zurück. Foto: t&w

Spaß und Spannung am Deich +++ Mit Video +++

kre Stove. Die Vorbereitungen für das Stover Rennen am kommenden Sonntag, 13. Juli, laufen auf Hochtouren: Eigentlich Routine für die Organisatoren, sollte man meinen. Schließlich haben die Galopp- und Trabrennen Tradition, finden bereits seit mehr als 130 Jahren statt. Doch dieses Mal ist alles anders für Günter Porth, den Vorsitzenden des Rennvereins und seine Helfer. Denn erstmals müssen die Organisatoren ohne die tatkräftige Unterstützung von Jörn Reimers zurechtkommen. Das Urgestein des Stover Rennens war am Neujahrstag verstorben, das Rennen am kommenden Sonntag ist also das erste des Rennvereins nach der Ära Reimers.

Auf mindestens 8000 zahlende Zuschauer hofft Porth am Sonntag. Eine Zahl, die gemessen am Besuch in den Vorjahren bestimmt nicht zu hoch gegriffen ist. Allerdings sind dieses Mal weniger Rennen geplant als noch vor Jahresfrist. Der Grund: Am Sonntagabend wird um 21 Uhr das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien angepfiffen. „Deshalb wollen wir dieses Mal gegen 17.30 Uhr mit unseren Rennen durch sein. Dann haben unsere Besucher noch genügend Zeit, um rechtzeitig zum Spiel zu Hause zu sein“, sagt Porth. Elf Trabrennen sind vorgesehen so viele, wie auch im vergangenen Jahr. Reduziert wird dagegen die Zahl der Galopprennen. ,,Da werden wir im Vergleich zu früheren Veranstaltungen wohl ein bis zwei Durchgänge weniger haben“, schätzt der Vereinsvorsitzende. Auch weniger Ponys werden dieses Mal am Start zu sehen sein. Zudem haben die Organisatoren auf eine Show-Einlage verzichtet. ,,Eine bewusste Entscheidung, um das Programm zu straffen“, erläutert Porth.

Der Renntag startet um 11 Uhr, ab 12 Uhr beginnen die Rennen, auf die gewettet werden kann. Im 20-Minuten-Takt starten die Trab- und Warmblut-Galopprennen. Auf Traber und Galopper kann dann gewettet werden. Und wer den richtigen Zieleinlauf vorhersagt, kann ordentlich gewinnen: „Die Rekordquote bei einer Dreierwette lag bei 55706 Euro“, berichtet Vorsitzender Porth für 10 Euro Einsatz wohlgemerkt. In den vergangenen Jahren gewannen die Zuschauer in Stove jährlich rund 150000 Euro.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10 Euro, Jugendliche ab 11 Jahren zahlen die Hälfte, Kinder bis zu zehn Jahren haben freien Eintritt.