Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Die ehemalige Schülerin und heutige Landschaftsplanerin Constanze Keuter hat die neue Grünanlage geplant, mit ihr freuen sich über die Fertigstellung neben den Schülern auch Fördervereinsvorsitzender Ralf Knipper (l.) und Schulleiter Dieter Stephan. Foto: t&w
Die ehemalige Schülerin und heutige Landschaftsplanerin Constanze Keuter hat die neue Grünanlage geplant, mit ihr freuen sich über die Fertigstellung neben den Schülern auch Fördervereinsvorsitzender Ralf Knipper (l.) und Schulleiter Dieter Stephan. Foto: t&w

Kleine Oase als neue Visitenkarte

ahe Lüneburg. Der Teich ist verschwunden, wo noch vor Monaten eher ungewollt Pflanzen über einen Wall wucherten, ist eine weitere kleine Wohlfühloase entstanden mit Sitzmöglichkeiten im Grünen. Es ist nur ein kleiner Bereich, der umgestaltet wurde, doch die Wirkung ist groß: Denn es ist auch das Entree und damit quasi Visitenkarte des Gymnasiums Oedeme, täglich werden mehr als tausend Schüler und das Lehrerkollegium das kleine Fleckchen Grün passieren, wenn erstmal der wegen der laufenden Sanierung der Schule aktuell gesperrte Haupteingang wieder freigegeben ist. Gleichzeitig ist mit der Neugestaltung eine weitere Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeit für die Schüler des größten Lüneburger Gymnasiums entstanden. Und die ist dringend notwendig, findet Direktor Dieter Stephan: „Denn unser Schulhof ist viel zu klein für die Anzahl unserer Schüler. Ursprünglich war Oedeme ja nur als Oberstufenzentrum ausgelegt.“

Angesichts des begrenzten Platzes kommt jedes zusätzliche Areal also äußerst gelegen. Zumal auf der zuletzt eher vernachlässigten Fläche ein Teich nahezu verwaist vor sich hinvegetierte. Heute schlängelt sich ein Weg durch eine kleine Grünfläche, eine neue Hecke und ein paar neue Bäume wurden gepflanzt, große Sandsteine dienen als Sitzmöglichkeit, Findlinge symbolisieren einen Bachlauf. Das Gros der Arbeiten wurde bereits in den Osterferien erledigt. Angenehmer Nebeneffekt: In das „grüne Klassenzimmer“ nebenan kommt nun auch wieder viel mehr Licht.

Die Idee für die neue Nutzung hatte der rund 800 Mitglieder starke Schulförderverein. Vorsitzender Ralf Knipper sagt: „Wir haben auch die Schüler nach ihren Wünschen gefragt, den Landkreis als Schulträger mit ins Boot geholt und mit Constanze Keuter eine ehemalige Schülerin des Gymnasiums Oedeme gefunden, die heute Garten- und Landschaftsplanerin ist und Pläne gezeichnet und uns bei der Umsetzung geholfen hat.“

15000 Euro hat die Umgestaltung gekostet, der Förderverein hat die komplette Summe zunächst vorgeschossen, wird aber die Hälfte vom Landkreis zurückbekommen.