Dienstag , 27. September 2016
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Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Orstvorsteherin Carmen Maria Bendorf enthüllen den Gedenkstein. 1314 wurde Rettmer erstmals urkundlich erwähnt. Foto: t&w
Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Orstvorsteherin Carmen Maria Bendorf enthüllen den Gedenkstein. 1314 wurde Rettmer erstmals urkundlich erwähnt. Foto: t&w

Wunderbares Geburtstagsfest

ca Rettmer. Olaf Braasch und seine Mitstreiter hatten eine wichtige Information parat: Die Männer vom THW erklärten, mit welchen Knoten man eine Hängematte in Bäume spannen kann bei der Sommerhitze ein wunderbarer Tipp des Technischen Hilfswerks. Die Truppe zählte zu den Akteuren, die sich am Sonnabend zu einer besonderen Geburtstagsfeier getroffen hatten: Der Lüneburger Ortsteil Rettmer beging sein 700-jähriges Bestehen. Hunderte kamen am Nachmittag zum Fest rund ums Bonhoeffer-Haus am Margarete-Endemann-Weg.

Schon am Morgen hatte Ortsvorsteherin Carmen Maria Bendorf gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulrich Mädge Am Bergfeld einen Stein enthüllt, der an das Jubiläum erinnert. Rettmer ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Zuletzt entstand in Richtung Häcklingen ein Baugebiet am Pilgerpfad. 2308 Menschen leben in dem Stadtteil. Ortsvorsteherin Bendorf, glaubt, dass „Alten“ und „Neuen“ ein gutes Zusammenleben gelingt. Ob beim Sommerfest der Feuerwehr, dem Maibaumaufstellen, Veranstaltungen in der Gemeinde oder Müllsammelaktionen, immer kommen viele, die sich beteiligen. Doch das Geburtstagsfest sei etwas Einmaliges, da sich nun alle Vereine und Institutionen an einer Stelle träfen. Neben den Gruppen haben rund 50 Bürger mitangepackt, um alles auf die Beine zu stellen: „Das zeigt, wie engagiert wir in Rettmer sind.“

So gab es viel zu bestaunen: Die Feuerwehr präsentierte ihr Gerät, das Rote Kreuz demons-trierte, wie Helfer Verletzten beistehen, der Kunstkreis beteiligte sich ebenso wie Familie Hartmann, die seit Generationen mit ihrem Bauernhof mitten im Dorf zu Hause ist.

Viel Applaus erhielten unter anderem die Taek-won-do-Kämpfer der SV Eintracht, die gemeinsam mit ihrer Trainerin Petra Kolmb Schläge und Tritte der asiatischen Selbstverteidigungssportart vorführten. Beliebt gerade bei jungen Gästen waren zwei Alpakas, die Astrid Heidenreich mitgebracht hatte. Sie hält im nahen Häcklingen eine Zucht mit 34 Tieren, um Wolle herzustellen.

Nico Knesebeck schaute sich die Tiere mit seiner Nichte Lara an. Der Einjährigen gefiel der bunte Nachmittag genauso gut wie ihrem Onkel, der sagte: „Ein schönes Fest.“

2 Kommentare

  1. M. Weingartner

    Nicht zu vergessen die Kameraden der http://www.Saltcityracers.de welche mit Ihren Modellen Anwesend waren um diese zum einen Auszustellen und den Besuchern die Möglichkeit gaben Modellbau Live näher kennenzulernen und mit einigen Modellfahrzeugen fahren z lassen.

  2. Keinen LZ-Tag ohne Mädge! Ist er einmal ausnahmsweise nicht im Bild? Schon bekomme ich Entzugserscheinungen. Es ist wie mit Kilroy, wo man hinschaut, er ist schon dagewesen.
    Danke Liebe LZ, so bleibt alles wie es war in der schönsten aller Lüneburger Welten!