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Tempolimit auf der Ostumgehung: CDU-Stadtratsfraktion kritisiert Landesregierung

lz Lüneburg. Die CDU-Stadtratsfraktion der Hansestadt Lüneburg kritisiert in einer Pressemitteilung harsch die Landesregierung und das Wirtschafts- und Verkehrsministeriums, das gegen die Einführung eines befristeten Tempolimits auf der Lüneburger Ostumgehung ist.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Gerhard Scharf stellt für die CDU sagt: „Die CDU-Ratsfraktion und der CDU-Stadtverband unterstützen seit Jahren nachhaltig und einstimmig die berechtigte Forderung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger im Bereich Moorfeld-Lüne und Kaltenmoor nach einem zeitlich bis zum Bau der A39 befristeten Tempolimit auf der Ostumgehung.“

Diese Forderung sehe ein Limit von 80 Km/h für PKWs (bisher 100) und von 60 Km/h für LKWs vor. Der Fraktionsvorsitzende Niels Webersinn schließt sich dieser Forderung an. „Insbesondere die Tatsache, das 25.000 Autos mehr als bei der Planung prognostiziert jeden Tag die Ostumgehung nutzen, kann nicht unberücksichtigt bleiben!“ so Niels Webersinn.

Die CDU-Stadtratsfraktion habe kein Verständnis für die ablehnende Haltung des Verkehrsministeriums in Hannover, dass sich hinter bürokratischen Vorgaben versteckt. Deswegen hat sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Niels Webersinn schriftlich an Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Lies gewandt, damit die Position überdacht wird. Gleichzeitig wurden auch die hiesigen CDU-Landtagsabgeordneten Frau Bertholdes-Sandrock und Jörg Hillmer um Unterstützung gebeten, sowie alle CDU-Landtagsabgeordneten, die Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Niedersächsischen Landtages sind.

Die CDU-Stadtratsfraktion fordere zudem ein engagiertes Eintreten der Landesregierung und der lokale Verantwortlichen für den Bau der A39. „Nur mit dem Bau der A39 und des geplanten und zugesagten Deckels lässt sich das Lärmproblem langfristig lösen“, sagt Niels Webersinn.