Mittwoch , 28. September 2016
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Unter dem Dach des ehemaligen Casinos der Schlieffenkaserne, im Hanseviertel, entsteht eine Kita. In den Sommerferien und den kommenden Monaten wird nochmal kräftig weitergebaut, um den Eröffnungstermin zum Jahreswechsel 2015 halten zu können. Zum Richtfest hatten sich hier getroffen (v.l.): Klaus Horstmann (Fa. Horstmann Holzbau), Oberbürgermeister Mädge, Sabine Genth (Hansestadt), Statiker Karl-Heinz Kopp, Architektin Sabine Bachmann (Hansestadt) und Waldemar Albrecht. Foto: Hansestadt Lüneburg
Unter dem Dach des ehemaligen Casinos der Schlieffenkaserne, im Hanseviertel, entsteht eine Kita. In den Sommerferien und den kommenden Monaten wird nochmal kräftig weitergebaut, um den Eröffnungstermin zum Jahreswechsel 2015 halten zu können. Zum Richtfest hatten sich hier getroffen (v.l.): Klaus Horstmann (Fa. Horstmann Holzbau), Oberbürgermeister Mädge, Sabine Genth (Hansestadt), Statiker Karl-Heinz Kopp, Architektin Sabine Bachmann (Hansestadt) und Waldemar Albrecht. Foto: Hansestadt Lüneburg

Ferien – und in Schulen und Kitas wird wieder gebaut und modernisiert

sp Lüneburg. Während die einen verschnaufen, kommen die anderen in der Ferienzeit erst richtig ins Schnaufen. Vor allem in den Schulen nutzt die städtische Verwaltung die Sommerferien 2014, um Bauprojekte und Modernisierungen voranzubringen. Rund 4,3 Mio. Euro fließen allein in die Schulen, weitere gut 2 Mio. Euro in Kindertagesstätten.
Ein Überblick:
 
Die dicksten Brocken in den städtischen Schulen stehen in der Igelschule (Grundschule Hagen) sowie im Gymnasium Herderschule an. Die Igelschule startet ab Sommer mit dem Ganztagsschulbetrieb. Dafür wird das Dachgeschoss ausgebaut und ein Nottreppenhaus aus Stahl errichtet. Außerdem lässt die Stadt neue Türen sowie Linoleumboden und Akustikdecken einbauen. Der nicht mehr benötigte Schornstein wird abgerissen, Malerarbeiten stehen an. Kostenpunkt: ca. 2 Mio. Euro. Daneben soll auch die Heizungsanlage sowie die zugehörige Mess-, Schalt- und Regeltechnik komplett erneuert werden. Dafür werden zusammen noch einmal rund 150.000 Euro fällig. 
 
An der Herderschule geht die Schadstoffsanierung in den Unterrichtsräumen im Schulgebäude voran. In der Sporthalle steht der vierte Bauabschnitt an, und zwar wird die Spielfläche überarbeitet. Die Arbeiten am Gebäude und in der Sporthalle belaufen sich zusammen auf rund 1,25 Mio. Euro.
 
In den Sporthallen der Grundschule Im Roten Felde und des Johanneums lässt die Stadt die Beleuchtung auf energie- und kostensparende LED-Technik umrüsten und nimmt dafür zusammen an die 200.000 Euro in die Hand.
 
Eine ebenso große Summe investiert die Hansestadt Lüneburg in den Ausbau der bisherigen Hauptschule Stadtmitte zur Oberschule: Malerarbeiten in Klassenräumen sind ebenso vorgesehen wie der Einbau von weiteren Brandschutzelementen im Treppenhaus und in der Aula, außerdem benötigt die Schule zum Teil neue Möbel und Beamer.
 
Einige neue Möbel gibt es auch für die  Grundschule Lüne. Außerdem werden Klassenräume und Turnhallenbereich schadstoffsaniert. Neben Elektro- und Modernisierungsarbeiten stehen der Einbau von Akustikdecken und Sicherheitsglas für Klassenräume sowie von Brandschutztüren und Kabelkanälen auf dem Plan. Kosten: rund 150.000 Euro.
 
Ebenfalls für rund 150.000 Euro werden an der Johannes-Rabeler-Schule die Toilettenanlagen saniert und außerdem ein behindertengerechtes WC eingebaut.
 
An der Wilhelm-Raabe-Schule lässt die Stadt für ca. 100.000 Euro die elektroakustische Pausen- und Meldeanlage sowie das Pinnwand-System runderneuern.
 
An der Grundschule Kreideberg sollen über den Sommer vor allem Kanalanschlüsse saniert werden. Kosten: rund 66.000 Euro.
 
Im Johanneum geht die Schadstoffsanierung voran, der Naturwissenschaftliche Raum 1 erhält eine neue Decke sowie Beleuchtung, auch das Flachdach darüber wird saniert (rund 50.000 Euro Kosten).
 
Bei den städtischen Kindertagesstätten legt die Stadt den Schwerpunkt auf zwei Einrichtungen: Die Kita Stadtmitte bekommt für drei Gruppenräume Akustikdecken, ein weiterer Gruppenraum war bereits Anfang des Jahres damit versehen worden. Bis zum Jahresende soll außerdem die Neugestaltung des Außengeländes komplett abgeschlossen werden, Eltern hatten hier viel mitgeplant und angepackt. Kosten für die Arbeiten innen und außen: rund 54.000 Euro.
 
Die Kita / Krippe Hanseviertel nähert sich mit großen Schritten der Inbetriebnahme zum Jahresanfang 2015. Das ehemalige Offizierscasino der Schlieffenkaserne wird im Obergeschoss zu einer Kindertagesstätte für zwei Krippen-Gruppen und eine Kita-Gruppe ausgebaut. Im Erdgeschoss entstehen Räume für ein Stadtteilzentrum, Eröffnung voraussichtlich ab Mitte 2015. Die Tanzsportabteilung des VfL Lüneburg bleibt weiter vor Ort. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wird komplett umgebaut, erhält einen Fahrstuhl sowie eine zusätzliche WC-Anlage im Erdgeschoss, auch die vorhandene Küche wird saniert. Die Kosten kalkuliert die Stadt mit insgesamt 2 Mio. Euro, davon fließen ca. 350.000 Euro als Zuschuss für die Krippe von Bund bzw. Land und Landkreis. Übrigens: Als Betreiber für die Kita wurde inzwischen unter sieben Bewerbern der Ev.-luth. Kirchenkreis ausgewählt.