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Blacky ist seit über einer Woche verschwunden. Der achtjährige, sehr ruhige Kater wurde in einer Tierpension verwechselt und versehentlich nach Oedeme gebracht. Dort ist er weggelaufen. Foto: nh
Blacky ist seit über einer Woche verschwunden. Der achtjährige, sehr ruhige Kater wurde in einer Tierpension verwechselt und versehentlich nach Oedeme gebracht. Dort ist er weggelaufen. Foto: nh

Der verwechselte Kater +++ Wer hat Blacky gesehen?

emi Bardowick/Lüneburg. Es ist ein ebenso kurioser wie trauriger Fall: Zwei Kater, beide pechschwarz, beide nicht gerade klein, beide nicht gerade mager, werden in der Tierpension „Cora“ in Witzeeze abgegeben. Einer bleibt in Obhut, der andere wird abgeholt und nach Oedeme gebracht. Dort wird er wie immer in den Garten entlassen und läuft davon. Als das Tier ungewöhnlich lange wegbleibt und nach fünf Tagen immer noch nicht zurück ist, keimt bei den Besitzern ein Verdacht auf: Ist das überhaupt unsere Katze? Ein Anruf bei der Inhaberin der Tierpension bestätigt die Vermutung: Die Kater sind verwechselt worden. Der „richtige“ Kater, der einfach „Kater“ heißt, ist inzwischen zurück bei seiner Familie in Oedeme. Aber „Blacky“, der versehentlich dorthin mitgenommen wurde, ist immer noch spurlos verschwunden.

Jenny Münchow aus Bardowick, deren Eltern „Blacky“ gehört, ist verzweifelt. „Unser sowieso sehr ruhiger und zurückgezogener Kater irrt nun in einer fremden Gegend he­rum. Er kennt es nicht, Tag und Nacht draußen zu sein.“ Die 36-Jährige hofft auf Hilfe. „Gerade in einer Gegend, wo es viele Höfe und Scheunen gibt, hoffe ich, er hat sich einen ruhigen Menschen gesucht, der ihm Futter gibt, die Landeszeitung liest und uns helfen kann.“

Die Inhaberin der Tierpension „Cora“, der das Malheur passierte, bedauert, was passiert ist. Auf ihrer Homepage schreibt Beate Wrang: „Der ganze Vorfall ist einfach schrecklich, meine Gedanken und das Hoffen auf eine Wiederkehr sind bei Blacky.“ Wie der falsche Kater zu den verkehrten Besitzern gelangen konnte, bezeichnet sie auf LZ-Nachfrage als „Verkettung dusseliger Umstände“. Die beiden Kater sähen sich unglaublich ähnlich. Dazu kommt: In dem Moment, als der Herr aus Oedeme, der in der LZ nicht zitiert werden möchte, seinen Stubentiger abholen wollte, habe „Blacky“ genau an der Stelle gesessen, an der Wrang „Kater“ vermutete. „Der Herr hatte das Tier so schnell in der Transportbox verstaut, wie ich gar nicht schauen konnte.“

Jenny Münchow ist „tierisch enttäuscht“ darüber, dass so etwas passieren konnte. „Meine Mutter ist völlig fertig. Sie ist noch in der Türkei, feiert dort ihren 60. Geburtstag. Der Kater ist wie ein Kind für sie.“ Münchow fragt sich, warum die Inhaberin der Tierpension die zwei ähnlichen Katzen nicht getrennt untergebracht oder zumindest die Halsbänder drangelassen habe. Aber die 36-Jährige betont auch: „Ich will keine Hetzkampagne starten.“ Ihre Eltern hätten ihre beiden Katzen schon einmal in die Pension gebracht, den Tieren sei es dort gut gegangen. „Ziel ist es, unseren Blacky wieder zu bekommen. Sein Kumpel Smiley ist noch in der Tierpension und wartet auf ihn.“

Wer Kater „Blacky“ gesehen hat, möge sich bei Jenny Münchows Schwägerin melden unter Tel.:(0152)01929043. Anna-Lena Münchow-Bera nimmt Hinweise auf das Tier auch auf ihrer Facebook-Seite im Internet entgegen.

One comment

  1. Das Schlimme an der Sache ist, dass Frau W., dessen Verschulden meines Erachtens letztendlich hierzu fuehrte, sich nicht ander Wiedaerauffindung beteiligt. Durch Ihr Verschulden ist für mich dieser Zustand erst entstanden. Sie wollte bewusst keine Halsbaender an den Tieren haben. Wir sind gebeten worden, die Halsbaender abzunehmen.

    Diese Vorgabe widerspricht m.E. Ihren eigenen AGB’s auf der Webseite, und dann will Sie auchnicht fuer diese Tasache auch nicht haftbar sein (siehe Ihre AGB’s).

    Als gewerblicher Tierbetreuer (Pension) auftreten, aber keine Verantwortung uebernehmen wollen, so geht dass nicht!

    Blacky,s „Vater“.