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Polizeibericht + + + Imbiss brennt aus + + + Mit Fotogalerie und Video

us/ca Lüneburg. Der Imbissladen in der Lindenstraße in Höhe des Handwerkerplatzes ist am späten Sonnabend abgebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Kurz vor Mitternacht musste die Lüneburger Feuerwehr, die an diesem Abend in der Hauptwache gerade ihr 150-jähriges Bestehen feierte, mit mehreren Einsatzfahrzeugen ausrücken. Obwohl der Brand, der im Dachgeschoss des Gebäudes ausgebrochen war, schnell gelöscht werden konnte, ist der Imbiss nicht zuletzt auch wegen des Löschwassers nicht mehr nutzbar, teilte die Polizei mit. Sie schätzt den Schaden auf rund 40 000 Euro, Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Dass es sich um Brandstiftung handelt, steht für die Polizei außer Frage. „Wir haben Zeugen, die etwas gesehen haben“, sagt Polizeihauptkommissar Joachim Schwarz. Konkrete Erkenntnisse lägen zwar noch nicht vor, die Polizei hat am Brandort aber bereits eine erste Spurensicherung vorgenommen. In welche Richtungen die Ermittlungen gehen, ob der Hintergrund für die Brandstiftung gar im Bereich von Schutzgelderpressungen zu vermuten sei, dazu wollte sich die Polizei nicht äußern. „Es wird intensive Ermittlungen geben, auch im näheren Umfeld“, sagte Schwarz. Erst vor wenigen Monaten war der längere Zeit leerstehende Imbiss wieder eröffnet worden, in dem zuletzt syrische Speisen angeboten wurden.

Fotos: Hajo Boldt

 

 

Weitere Polizeimeldungen:

Lüneburg. Zu einem handfesten Streit kam es am frühen Samstag Morgen Am Stintmarkt. Ein 57-jähriger alkoholisierter Mann belästigte hier zunächst drei Frauen. Um den Frauen zu helfen, mischte sich ein 24-jähriger Mann ein, worauf es zu ersten Handgreiflichkeiten kam. Der 57-Jährige verließ dann zunächst den Ort und kam kurze Zeit später mit einem langen Küchenmesser zurück. Im Verlaufe der nun wieder beginnenden Handgreiflichkeiten zwischen den beiden Männern stieß der 57-Jährige laut Zeugenaussagen dem Jüngeren das Messer in den Bauch. Dieser brach unmittelbar darauf zunächst lebensgefährlich verletzt zusammen. Er wurde anschließend im Lüneburger Klinikum notoperiert. Glücklicherweise war die Stichverletzung letztendlich nicht zu tief wie zunächst angenommen. Der 23-Jährige konnte mittlerweile nach Hause entlassen werden und ist auf dem Wege der Besserung. Der Täter verließ nach der Tat den Ort und konnte kurze Zeit später von einer Polizeistreife angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Auch er wies starke Kopfverletzungen auf und wurde zunächst im Klinikum behandelt. Der 57-Jährige wurde im Verlaufe des Samstags in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lüneburg mangels konkreter Haftgründe nach Hause entlassen. Die Polizei Lüneburg, Tel.: 04131/292-215 oder -317, sucht nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben, insbesondere nach zwei Männern, die den Frauen ebenfalls hatten helfen wollen.

Lüneburg. Mitte der Woche wurde in der Straße Am Springintgut nach einer Feier ein sogenannter Ghettoblaster entwendet. Der Eigentümer dieser Musikanlage konnte diese am Samstag Nachmittag in einem An- und Verkaufsgeschäft hinter dem Tresen stehen sehen. Nachdem er zur Polizei gegangen war, konnte die Anlage polizeilich sichergestellt werden. Dumm für den Eigentümer war jedoch, dass er zuvor überprüft wurde. Hier wurde nun festgestellt, dass nach ihm gefahndet wurde. Es bestand ein Haftbefehl über 9 Monate Freiheitsstrafe gegen ihn, die er nun absitzen muss.