Aktuell
Home | Lokales | +++ Bombenfund: Pizza und Länderspiel in den bekannten Notunterkünften +++
Das Gelände An  der Wittenberger Bahn, auf dem nun schon zum achten Mal in diesem Jahr ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde. Foto: A./boldt
Das Gelände An der Wittenberger Bahn, auf dem nun schon zum achten Mal in diesem Jahr ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde. Foto: A./boldt

+++ Bombenfund: Pizza und Länderspiel in den bekannten Notunterkünften +++

sp Lüneburg. Die Hansestadt Lüneburg hat wieder für all jene, die sich nicht bei Freunden oder Verwandten einquartieren können, zwei Notunterkünfte eingerichtet: In der St.-Ursula-Schule für alle, die mehr in Richtung Stadt wohnen – für alle, die östlich der Ilmenau wohnen, steht das St.-Stephanus-Gemeindezentrum in Kaltenmoor zur Verfügung. Ansprechpartner der Hansestadt sowie Ehrenamtliche vom Arbeiter-Samariter-Bund und vom Deutschen Roten Kreuz sind vor Ort, halten kalte und warme Getränke parat und werden Pizza bestellen. Da heute Abend um 20.45 Uhr das Länderspiel Deutschland gegen Irland startet, bemühen sich die Kontaktpersonen vor Ort, Fernsehen anzubieten – im Gemeindezentrum steht die Verbindung zu RTL bereits, in St. Ursula hapert es allerdings noch an der Technik.

Die Hansestadt hat Shuttlebusse zu den Ausweichquartieren eingerichtet. Es fährt ein Bus zwischen dem Aldi-Parkplatz an der Feldstraße und dem Quartier in der St.-Ursula-Schule hin und her. Östlich der Ilmenau pendelt ein Bus zwischen der Bushaltestelle Blümchensaal Ecke Am Kaltenmoor und dem Gemeindehaus St. Stephanus. Die Busse sind regelmäßig zwischen den beiden Start- und Zielpunkt unterwegs und fahren nach Abschluss der Evakuierung am Abend auch wieder zurück.

Übrigens:
Das Info-Telefon der Hansestadt Lüneburg ist wie immer zu erreichen unter (04131) 309-3100.

2 Kommentare

  1. Ich finde es für diejenigen, welche keine Freunde und Bekannten haben bei denen sie unterkommen können beruhigend zu wissen, dass die Stadt Notunterkünfte bereitstellt.
    Aber eine Fußballübertragung auf Großleinwänden und die Bestellung von Pizza (auf wessen Kosten eigentlich?) halte ich für maßlos übertrieben. Eine Evakuierung ist doch ein Event!!!

  2. Das ist allerdings richtig. In einem weiteren Artikel steht, dass die Pizza wirklich kostenfrei bestellt werden konnte. Vielleicht stellen wir beim nächsten mal eine Bratwurstbude auf???