Mittwoch , 28. September 2016
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Im November sollen die ersten Flüchtlinge in die neue Unterkunft am Ochtmisser Kirchsteig einziehen. Foto: t&w
Im November sollen die ersten Flüchtlinge in die neue Unterkunft am Ochtmisser Kirchsteig einziehen. Foto: t&w

Neue Heimat Lüneburg

ahe Lüneburg. Im November sollen die ersten Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, einziehen. Wie die neue Flüchtlingsunterkunft am Ochtmisser Kirchsteig aussehen wird, ist schon konkret zu sehen. Alle vier Wohncontainer mit ihren insgesamt 52 Modulen stehen jetzt an ihrem Bestimmungsort. Als nächstes will die Stadt für die Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse sorgen, Küchen einbauen und Möbel aufstellen.

Läuft alles weiter nach Plan, wird die städtische Tochtergesellschaft Lüwobau als Bauherr der Einrichtung die Container in wenigen Wochen nach und nach an die Stadt als Mieter übergeben. „Stadt und Lüwobau freuen sich, dass alles bislang im Zeitplan ist“, sagt Stadtpressesprecherin Suzanne Moenck, denn für das Lüwobau-Team sei es „schon eine enorme Anstrengung neben dem Alltagsgeschäft“. Und die Stadt sieht angesichts von aktuell etwa zehn weiteren ihr zugewiesenen Flüchtlingen pro Woche, für deren Unterbringung sie sorgen muss, Licht am Ende des Tunnels.

Noch bevor der erste Wohncontainer bezogen wird, soll es einen Tag der offenen Tür geben. „Damit vor allem die Nachbarn sich die neue Einrichtung einmal ansehen können“, erklärt Suzanne Moenck. Der genaue Termin stehe noch nicht fest, es werde voraussichtlich Anfang November sein.

Wie berichtet, sucht die Stadt, die aktuell am Meisterweg und in der Schlieffenkaserne zwei Flüchtlingsunterkünfte mit zusammen rund 200 Plätzen hat, angesichts des nicht abreißenden Stroms von Schutz suchenden Menschen bereits in anderen Stadtteilen nach weiteren Quartieren. Am weitesten sind die Planungen in Rettmer, dort ist aktuell ein Quartier auf dem Gelände des Energieversorgers Avacon in Vorbereitung.