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Kampfhund greift 51-Jährige an

ca Lüneburg. Nach einer Hundeattacke in Kaltenmoor sucht die Polizei nach dem Besitzer des Tieres und einer Frau, die sich weigerte, Hilfe zu rufen. Nach erstem Stand der Ermittlungen war eine 51-Jährige am Dienstag gegen 20.30 Uhr an der Adolf-Reichwein-Straße von einem „Kampfhund“ angefallen worden. Das Tier biss dem Opfer so heftig in die Hand, dass es in die Spezialklinik Hamburg-Boberg kam. Dort arbeiten Spezialisten für Handchirurgie. Vermutlich muss sich die Verletzte einem weiteren Eingriff unterziehen.

Der Hundebesitzer, der noch einen zweiten kleinen Hund dabei gehabt haben soll, ist weitergegangen, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Eine Passantin, die möglicherweise mit dem Hundebesitzer zusammen unterwegs war, weigerte sich, mit dem Handy die Polizei zu rufen, angeblich mit der Begründung, dass man die Nummer zurückverfolgen könne. Hilfe fand die 51-Jährige schließlich bei einer Nachbarin. Aufgrund von Schock und Schmerz kann die Frau nur eine vage Beschreibung des Hundehalters geben: Er ist Anfang zwanzig, war dunkel gekleidet, die Jacke hatte ein Kapuze. Hinweise unter Tel.:  29 22 15.

Bardowick. Zwei flüchtige Autofahrerinnen ermittelte die Polizei, einen Unfallversursacher suchen die Beamten noch. An der Ecke Hamburger Landstraße/Ilmer Weg hatte eine 46-Jährige mit ihrem Hyundai beim Abbiegen einen 15-Jährigen auf einem Skateboard angefahren. Der Junge erlitt leichte Verletzungen. Wie in diesem Fall brachten Zeugen die Polizei auch in Scharnebeck über das Kennzeichen auf die Spur einer Fahrerin. Die 75-Jährige war mit ihrem Renault auf einen geparkten Anhänger aufgefahren. Schaden: 2000 Euro.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ

9 Kommentare

  1. kampfhund? lol
    was ist das? hier haben sich wohl mehrere gleichzeitig falsch verhalten.

  2. Genau das wollte ich auch gerade fragen. Hier werden Klischees bedient.Finde ich unmöglich.Seriös geht anders.Kein Hund wird als Kampfhund geboren.Und die sogenannten Listenhunde sind in der Regel absolute Familienhunde,diese Rassen haben eine hohe Reizschwelle.Und wenn sie dann gefährlich werden(scharf gemacht) ist ihnen in der Regel schreckliches Widerfahren. Die LZ sollte das als seriöse Zeitung wissen und hier nicht Klischees verbreiten.Traurig traurig

    • Hallo Klaus, Hallo Hilde,

      wie immer liegen unserem Polizeibericht die Information der Polizei zugrunde. Die wiederum bezieht sich auf Zeugenaussagen. Letztlich weisen die Anführungszeichen darauf hin, dass es sich dabei um eine noch nicht verifizierte Angabe handelt.

      Danke für Ihre Nachricht und besten Gruß aus der LZ-Online-Redaktion

  3. Wo bleibt mein Kommentar zu kritisch?

  4. Letztlich weisen die Anführungszeichen darauf hin, dass es sich dabei um eine noch nicht verifizierte Angabe handelt.
    hallo frau drewes, ich habe dieses bemerkt, wenn es anders wäre, würde mein kommentar anders klingen. ein kampfhund ist ein hund. hunde können alle beißen. ich betrachte aber solche berichterstattung mit anspielungen als fragwürdig. insbesondere im zusammenhang mit einem polizeibericht. nicht jeder schaut genau hin. und die nur ihre vorurteile bestätigt sehen wollen, schauen nie genau hin.

  5. Mich würde durchaus interessieren, was passiert ist, bevor der „böse Kampfhund“ zugebissen hat.
    Ich bin mal so frei zu sagen, dass KEIN Hund grundlos zubeißt.

    Im übrigen finde ich, dass auch oOnline-zeitungsartikel Korrektur gelesen werden sollten – Rechtschreibfehler wirken immer irgendwie.. fehl am Platz.
    -> „Der Hundebesitzer, der noch einen zweiten kleiner Hund dabei gehabt haben soll […]“

  6. Hallo Frau Drewes,danke für die schnelle Antwort. Trotzdem gibt es keine Kampfhunde.Egal von wem die Information stammt. Ansonsten kann ich mich nur der Meinung der anderen anschließen. Auch mein Dackel kann beißen. Der Begriff Kampfhund ist finsteres Mittelalter. Und es soll Menschen geben die lesen nur die Überschrift und schon werden Vorurteile bestätigt.

  7. Anmerkung von mir das Verhalten des Hundehalters und seiner scheinbaren Begleitung geht natürlich gar nicht. Und ist natürlich auch strafrechtlich zu verfolgen.Unterlassene Hilfeleistung.Schon beschämend wie sich manche Verhalten.