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Im Gewerbegebiet Eichholz in der Samtgemeinde Elbmarsch laufen die Erschließungsarbeiten auf Hochtouren. Der Verkauf der Grundstücke geht gut voran. Foto: pet
Im Gewerbegebiet Eichholz in der Samtgemeinde Elbmarsch laufen die Erschließungsarbeiten auf Hochtouren. Der Verkauf der Grundstücke geht gut voran. Foto: pet

Erfolgsgeschichte geht weiter

pet Marschacht. Fast 20 Jahre ist es her, dass der Rat der Samtgemeinde Elbmarsch beschloss, ein gemeinsames Gewerbegebiet für die Teilgemeinden Marschacht, Tespe und Drage zu schaffen. Von 1996 bis 2010 dauerte es dann noch, bis der erste Spatenstich im Frühjahr 2010 bei Eichholz erfolgte. Seitdem ist der 1. Bauabschnitt längst komplett verkauft und auch der 2. Bauabschnitt, wo im Mai dieses Jahres die Erschließungsarbeiten begannen, ist schon zu zwei Dritteln an den Mann gebracht.

Insgesamt 65000 Quadratmeter umfasst der 2. Bauabschnitt, nördlich des 1. Abschnitts gelegen. 50000 Quadratmeter davon sind für Unternehmen unterschiedlichster Branchen zu vergeben, der Quadratmeterpreis: 28,50 Euro. ,,Und sieben Grundstücke sind bereits fest verkauft“, freut sich Rolf Roth (SPD), Bürgermeister der Samtgemeinde Elbmarsch. Für weitere Grundstücke, sieben mit einer Mindestfläche von 2000 Quadratmetern sind noch geplant, gebe es bereits zahlreiche Interessenten.

Die Erschließungsarbeiten sind in vollem Gange, von den 1,26 Millionen Euro dafür fließen 60 Prozent an Zuschuss vom Land Niedersachsen. Zum ersten Spatenstich für den 2. Bauabschnitt im Mai dieses Jahres war Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) persönlich in die Elbmarsch gekommen.

Der 1. Bauabschnitt umfasst eine Gesamtfläche von 100000 Quadratmetern, von denen 72000 Quadratmeter Nettofläche für Gewerbeansiedlungen verkauft wurden. Als erstes Unternehmen hatte sich dort Ende 2010 der schwedische Arzneidienstleister „Apoteket“ angesiedelt. „Apoteket“ hat sich mittlerweile schon wieder zurückgezogen, die ,,wir leben Apotheken im Norden“ hat das markante Holzgebäude im Sommer 2013 übernommen.

Vor allem auf die gute Verkehrsanbindung nach Hamburg führen die Verantwortlichen den Erfolg des Gewerbegebiets Eichholz zurück, das direkt an der Bundesstraße 404 gelegen ist. Schon im ersten Bauabschnitt hatte sich eine bunte Branchenmischung aus Firmen aus Hamburg und Geesthacht, aber auch aus der Samtgemeinde Elbmarsch selbst, angesiedelt.

Erfreulich für die Kommune: Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer haben sich, wenn auch auf geringem Niveau, von 2012 auf 2013 bereits spürbar erhöht. Angesichts der Tatsache, dass die sich ansiedelnden Firmen in den ersten Jahren noch erhebliche Abschreibungen geltend machen können, wird eine erhebliche Steigerung erwartet.

Planungen für einen 3. Bauabschnitt gebe es noch nicht, so Bürgermeister Roth. ,,Wir wollen erst einmal den 2. Bauabschnitt komplett abwickeln. Dann kann man über einen weiteren Schritt nachdenken. Natürlich macht es immer Sinn, weitere Arbeitsplätze im Ort zu schaffen.“