Donnerstag , 29. September 2016
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Foto: A/t+w
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Im Auto beraubt

Lüneburg. Opfer eines Räubers wurde eine 76-jährige Frau am Freitagabend. Die Frau stand mit ihrem Auto in der Barckhausenstraße/Ecke Kefersteinstraße, als ein Mann die Beifahrertür öffnete und sich nach dem Weg erkundigte. Die Frau wollte ihre Handtasche, die sich im Fußraum des Beifahrersitzes befand, auf die Rückband legen, als der Täter ihr die Tasche entriss und in Richtung Sande flüchtete. Ein Zeuge verfolgte den Täter, dieser konnte jedoch entkommen. Er wird wie folgt beschrieben: circa 25 Jahre alt, 165 bis 170 cm groß, füllige Figur, dunkle, kurze Haare, helle Stimme, dunkelgrau/-blaue Fliegerjacke mit heller Aufschrift und Tragetasche. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg entgegen: Tel. 04131/292215.

Lüneburg. Auch ein 20-jähriger Mann wurde beraubt. Er war Samstagnacht in der Altenbrückertorstraße/ Ecke Bahnhofstraße unterwegs, als drei Männer ihn ansprachen und Geld forderten. Weil der Mann dies verweigerte, schlug ihm einer der Täter ins Gesicht. Der 20-Jährige verlor daraufhin das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, bemerkte er, dass ihm ein geringer Geldbetrag gestohlen wurde. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg entgegen: Tel. 04131/292215.

Hittbergen. Bei einem Unfall auf der Kreisstraße 4 zwischen Wendewisch und Hittbergen wurden am Samstagmorgen zwei Frauen verletzt. Eine 18-Jährige war mit ihrem Polo in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Fahrerin kam mit leichten Blessuren davon, die Beifahrerin wurde schwer verletzt.

Lüneburg. Mit 2,41 Promille Alkohol im Blut radelte ein 31-Jähriger am Samstagnachmittag in der Straße Neue Sülze einen Neunjährigen um. Der Junge wurde leicht verletzt.

3 Kommentare

  1. “ schlug ihm einer der Täter ins Gesicht. Der 20-Jährige verlor daraufhin das Bewusstsein“ das ist doch wohl etwas untertrieben… er wurde krankenhausreif geschlagen und ist jetzt an mehr als nur einer Stelle bandagiert!

  2. Peter und Jennifer

    Unsere Anteilnahme gilt dem Opfer dieser sinnlosen Gewalttat, der wir rasche Genesung wünschen. Hoffentlich können die Täter gefasst und zur Verantwortung gezogen werden. Muss erst jemand sterben, bevor sich die Offiziellen der Stadt einmal zur Wort melden, die Presse ausführlich berichtet oder gar eine öffentliche Diskussion über die zunehmenden Gewalt in Lüneburg stattfindet? Es ist schon krass, dass so etwas in der LZ nur eine Randnotiz unter „ferner liefen“ ist.

    Steigende Gewaltbereitschaft, Drogen-Kriminalität, ja sogar mafiöser Terror (inklusive Schutzgelderpressung und Schießereien in öffentlichen Gebäuden), eine zunehmende Kluft zwischen Armen und Reichen und viele weitere Symptome einer aus den Fugen geratenen Gesellschaft – all das kann man auch in Lüneburg beobachten. Eine Ahnung davon bekommt schon, wer seinen Wochenendeinkauf vielleicht mal nicht bei Tschorn am Sande ,sondern bei Penny in der Hindenburgstraße macht. Am Bild von Lüneburg als traumhaftem Heide-Städtchen mit Rote-Rosen-Eieapopeia ist jedenfalls rein gar nichts dran. Das ist bloß ein Abziehbild aus der Imagebroschüren der Lüneburg Touristik GmbH und hat mit der Realität nichts zu tun. Es mag ja unpopulär und traurig sein, aber vielleicht wird es wirklich Zeit, sogar im kleinen Lüneburg mal über „Zero tolerance“-Modelle nachzudenken. (New York soll damit vor etlichen Jahren Erfolg gehabt haben). Auf jeden Fall besteht Handlungsbedarf! Aber Lüneburgs Politiker sind ja wahrscheinlich alle schon im kollektiven Glühweinrausch versunken bzw. in den sogenannten „Weihnachtstress“ abgetaucht. (?)

    • seit ihr auch bereit , mehr steuern zu zahlen? polizei kostet geld. oder wer soll die gesetze dann überwachen? null toleranz ist bei verbrechen schon immer angesagt. oder meint ihr westerwelle: es muss doch erlaubt sein, darüber zu sprechen?