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Mit den Kindern freuen sich die Erwachsenen über die neue AußenOAse an der IGS Embsen: Bettina Hardt von der Sparkasse, Kundin Ilse Alpers und Schulleiterin Eva Peetz (v.l.). Foto: nh
Mit den Kindern freuen sich die Erwachsenen über die neue AußenOAse an der IGS Embsen: Bettina Hardt von der Sparkasse, Kundin Ilse Alpers und Schulleiterin Eva Peetz (v.l.). Foto: nh

Oase für den Start in den Tag – IGS Embsen weiht neues Spielgerät aus Göhrde-Holz ein

lz Embsen. Ruhig, aber mit Bewegung: So beginnt der Tag an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Embsen. „Offener Anfang“ nennt die Ganztagsschule die Zeit vor dem Unterricht, in der die Kinder und Jugendlichen in Ruhe auf dem Gelände ankommen und sich spielerisch auf den Tag vorbereiten können. Dafür hat die Schule jetzt ein neues Spielgerät angeschafft finanziert aus dem Fördertopf „Das tut gut.“ der Sparkasse Lüneburg.

„AußenOAse“ heißt das Gerät, OA steht für Offener Anfang. „Wir möchten, dass ihr an naturgetreuen, nachhaltigen, guten Geräten spielen könnt“, sagte Schulleiterin Eva Peetz zu den Kindern beim Richtfest des Holzbaus. „Die OAse ist in mühevoller Handarbeit entstanden wir sind begeistert.“ Umgesetzt hat das Projekt Volker Rosner-Horvárth aus Lüneburg, der schon zahlreiche Naturspielplätze in der Stadt gestaltet hat. Dabei bezieht er Kinder und Jugendliche in die Arbeit ein.
Gemeinsam mit Schülern hat Rosner-Horvárth das Holz für die OAse in der Göhrde geschlagen und nach Embsen gebracht, gemeinsam haben sie die Stämme der Douglasien geschält und behandelt. „Mir ist das ganz wichtig“, sagte er. Die Kinder bekommen nicht nur eine besondere Beziehung zu ihrem neuen Spielgerät es wird hoffentlich auch länger halten als manch ein anderes, unpersönliches Stück.

Möglich gemacht hat das Prachtstück auf dem Außengelände der Schule die Sparkasse Lüneburg, denn die IGS hat mit ihrem Projekt bei der Förderinitiative „Das tut gut.“ gewonnen: Exakt 8322 Euro hat die Sparkasse gespendet, weil ausreichend Kunden eines Giro-Privileg-Kontos für das Embsener Projekt gestimmt haben. Eine von ihnen wohnt direkt gegenüber der Schule: Ilse Alpers. „Ich finde es gut, dass die Kunden mitentscheiden können, wo das Geld hingeht“, sagte die Seniorin. „Und ich finde es wichtig, dass die Kinder sich wohlfühlen in der Pause.“ Sparkassen-Bereichsleiterin Bettina Hardt freute sich mit den Kindern, dass Lehrer Nils Heinrichs mit seiner Projektformulierung so viele Stimmen werben konnte, dass die IGS gewann. „Und das nächste Projekt steht ja schon in den Startlöchern“, verriet sie mit einem Lächeln mehr aber nicht.

Ganz fertig ist die Oase allerdings noch nicht und so hängt derzeit noch ein gelbes Schild „Betreten verboten“ am Holz. „Nach den Ferien müssen wir noch die Brüstung und das obere Haus fertig machen“, kündigt Rosner-Horvárth an. „Noch im Januar ist das Spielgerät dann aber fertig.“

Rund 400 Mädchen und Jungen besuchen die IGS, die im Schuljahr 2012/13 an den Start gegangen ist. Bis zum Abitur rechnet Leiterin Eva Peetz mit etwa 1000 Schülern.