Dienstag , 27. September 2016
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Für die Kleinen war nicht nur der größte Adventskranz der Welt eine Sensation. Auch das Stockbrotbacken machte Timo (v.l.), Felix, Julien und Max sichtlich Spaß. Foto: t&w
Für die Kleinen war nicht nur der größte Adventskranz der Welt eine Sensation. Auch das Stockbrotbacken machte Timo (v.l.), Felix, Julien und Max sichtlich Spaß. Foto: t&w

Erfolgsstory mit Fortsetzung? Größter Adventskranz der Welt macht Erbstorf berühmt

sel Erbstorf. Nie gehört: Erbstorf bei Lüneburg? Das war einmal. Seit der überaus erfolgreichen Adventskranzaktion der Erbstorfer Feuerwehr ist der Adendorfer Ortsteil zu einiger Berühmtheit gelangt. „Erbstorf ist jetzt bekannt. Fast jeder weiß, wo der Ort liegt“, freut sich Bürgermeister Thomas Maack. Gemeinsam mit Cheforganisator Harald Warncke und zahlreichen Besuchern des Weihnachtsmarktes im Kranz neben dem Feuerwehrhaus stimmte er am vierten Advent das Lied „Leise rieselt der Schnee“ an und eröffnete damit den vierten und vorerst letzten Adventsmarkt in Erbstorf.

Denn da die Veranstaltung derart erfolgreich war und jeden Sonntag mehr als 500 Besucher anlockte, fragen sich viele, ob das der Beginn einer langen Tradition sein könnte. Harald Warncke vom Festausschuss wehrt ab. „Den Adventskranz herzustellen, war sehr aufwändig. Ich habe mir extra einige Tage Urlaub dafür genommen, viele meiner Mitstreiter auch.“ Deshalb sei es fraglich, ob die Erbstorfer auch im kommenden Jahr den mit über 22 Metern Durchmesser größten Adventskranz der Welt aufbauen. „Vielleicht lassen wir uns etwas anderes in einem kleineren Rahmen einfallen, mal schauen“, sagt Warncke. Dass er und sein fleißiges Team mit viel Arbeit den Rekordadventskranz errichtet haben, war gar nicht geplant. „Wir wollten einfach nur den ganzen Platz dafür nutzen. Und somit ist der Durchmesser von über 22 Metern zustande gekommen.“

Dass sich landauf, landab Medien mit dem Rekordkerzenständer befassen würden, hat alle Beteiligten mehr als überrascht. „Selbst in der Schweiz ist über unseren Adventskranz berichtet worden“, erzählt Warncke lächelnd. Am vergangenen Sonntag gab die Band „Olen-Rock unplugged“ ein Konzert im Kranz, als abschließendem Höhepunkt der Erbstorfer Erfolgsgeschichte. Das Geld, das an den vier Adventssonntagen durch den Verkauf von Würstchen und Punsch zusammengekommen ist, soll nun der Deutschen Knochenmarkspenderdatei zufließen.

„Genial, was die Feuerwehr hier auf die Beine gestellt hat, auch für das Gemeinwohl“, zeigt sich Bürgermeister Maack begeistert. Mit dem Knutfest steht bereits die nächste „Party“ an, ebenfalls in Regie der Erbstorfer Feuerwehr.