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Die Sternsinger sind jetzt wieder unterwegs, um Spenden für wohltätige Projekte zu sammeln. In diesem Jahr steht das Thema Ernährung im Mittelpunkt der Aktion. Foto: A
Die Sternsinger sind jetzt wieder unterwegs, um Spenden für wohltätige Projekte zu sammeln. In diesem Jahr steht das Thema Ernährung im Mittelpunkt der Aktion. Foto: A

Sternsinger besuchen Rathaus und bringen Segen

lz Lüneburg. Die Sternsinger sind vom 3. bis 6. Januar wieder in Lüneburg, Adendorf und angrenzenden Orten unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+15“ bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige die Botschaft „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen. Sie besuchen Häuser und Wohnungen, Kindergärten, die Bahnhofsmission, Altenheime, das Krankenhaus und das Rathaus, sammeln dabei für Not leidende Kinder in aller Welt.

Bundesweit beteiligen sich die Sternsinger in diesem Jahr am 57. Dreikönigssingen. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet, die inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion ist, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 1800 Projekte für bedürftige Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Mit ihrem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“ machen die Sternsinger diesmal darauf aufmerksam, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für die Entwicklung von Kindern überall auf der Welt ist. Beispielland der Aktion sind die Philippinen. 842 Millionen Menschen weltweit leiden Hunger. Jeder achte Mensch hat nicht genügend zu essen, um ein gesundes Leben zu führen. Zwei Milliarden Menschen weltweit leiden unter Mangelernährung. Rund 2,6 Millionen Jungen und Mädchen unter fünf Jahren sterben jedes Jahr an den Folgen von Unterernährung. Mehr als 162 Millionen Kinder sind zu klein für ihr Alter, etwa 50 Millionen sind zu dünn für ihre Größe beides sind Zeichen von Mangelernährung.

Doch nicht nur unterernährte Kinder profitieren vom Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden. Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern bereiten sich die Lüneburger Sternsinger schon auf ihre Aufgabe vor. Sie kennen die Nöte und Sorgen von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten.

Wer den Besuch der Sternsinger am Sonnabend, 3. Januar, am Sonntag, 4. Januar, oder am Montag, 5. Januar, jeweils zwischen 15 und etwa 18.30 Uhr bei sich zu Hause wünscht, kann sich noch bis zum 31. Dezember anmelden.

Für St. Marien (Innenstadt und Stadtteile westlich der Eisenbahnlinie) unter Tel. 6030910 oder per E-Mail an forster@kath-kirche-lg.de
Für St. Stephanus (Kaltenmoor, Ebensberg und Stadtteile östlich der Bahnlinie unter Tel.2243968 oder per E-Mail an segger@kath-kirche-lg.de
Für Adendorf und zugehörige Ortschaften unter Tel990296 oder per E-Mail an Monika_Bendzko@web.de

Mehr Infos und Anmeldeformulareh unter www.katholische-kirche-lueneburg.de