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Uwe  Hübner ist der Wanderwart der Ortsgruppe Lüneburg des Deutschen Alpenvereins. Der 74-Jährige koordiniert rund 40 Wanderungen jährlich in der Region, führt viele selbst. Foto: t&w
Uwe Hübner ist der Wanderwart der Ortsgruppe Lüneburg des Deutschen Alpenvereins. Der 74-Jährige koordiniert rund 40 Wanderungen jährlich in der Region, führt viele selbst. Foto: t&w

Das platte Land hat auch seinen Reiz – DAV-Jahresabschlusswanderung

pet Lüneburg. Es müssen nicht die Alpen sein. Und auch kein Mittelgebirge wie der Harz oder das Elbsandsteingebirge. Auch in und um Lüneburg lässt es sich prima wandern, findet Uwe Hübner, Wanderwart der Ortsgruppe Lüneburg des Deutschen Alpenvereins (DAV). Rund 40 Wanderungen in der Region koordiniert der junggebliebene 74-Jährige für den DAV in jedem Jahr, viele führt er auch selbst, alle ein bis zwei Wochen machen sich Wanderlustige auf den Weg. Unter dem Motto „Zwischen Gänsebraten und Silvesterkarpfen“ steht die Jahresabschlusswanderung, die am Sonntag, 28. Dezember stattfindet.

„Das Schöne am Wandern ist die Bewegung an der frischen Luft, man kann die Natur genießen, wenn man sich darauf einlässt“, erklärt Hübner. Mit den verschiedenen Pflanzen- und Vogelarten kennt er sich mittlerweile aus, „das gebe ich dann bei den Wanderungen an die Teilnehmer weiter“. Rotkehlchen und Kleiber sind die Vogelarten, die in dieser Jahreszeit am meisten zu hören sind.

Bis vor zwei Jahren war Lüneburg als Sektion dem Deutschen Alpenverein zugeordnet, dann schlossen sich die Lüneburger Wanderer als Ortsgruppe der DAV-Sektion Hamburg und Niederelbe an. Neben der Wandergruppe hat die Lüneburger Ortsgruppe noch eine Seniorenabteilung und eine Nordic-Walking-Gruppe.

Etwa 120 Wandertouren rund um Lüneburg hat Uwe Hübner, der 2001 zum Deutschen Alpenverein kam, in den letzten Jahren ausgearbeitet: „Mit Hilfe von Broschüren und Karten probiere ich immer wieder neue Touren aus.“ Manchmal laufe man sich auch ,,fest“, gerate in eine Sackgasse, „dann wird eben ein anderer Weg probiert“.

Wandern lässt sich in jeder Jahreszeit, davon ist Uwe Hübner überzeugt und schlechtes Wetter gebe es ohnehin nicht: ,,Ich habe noch nie eine Wanderung abgesagt.“ Für die Feiertage und die Zeit dazwischen hat er zwei Wandertipps parat, zum einen die kurze Variante: vom Lüneburger SaLü durch den Kurpark, am südöstlichen Ende hinüber nach Wilschenbruch bis zu den Bockelsbergteichen, vor den Teichen links halten durch den Wald bis zur Roten Schleuse, vor der Ilmenau wieder in Richtung Norden, in Höhe Göxer Bach die Ilmenau überqueren, die Ilmenau entlang in Wilschenbruch, am ehemaligen LSK-Platz vorbei, über die Amselbrücke und wieder in Richtung Kurpark. ,,Etwa 9,5 Kilometer, die in etwa zweieinhalb Stunden zu schaffen sind“, sagt Hübner.

Mehr Kondition müssen diejenigen haben, die Hübners zweiten Vorschlag erwandern wollen eine Tour von Grünhagen über Neu Steddorf, den Hohen Berg, über Neu Rieste und Eitzen I. „Etwa 17 Kilometer, für die man mit zwei Pausen etwa fünf Stunden braucht“, erklärt Uwe Hübner. Es ist die Jahresabschlusstour, die am Sonntag, 28. Dezember, 9 Uhr, beginnt (Treffpunkt Sülzwiesen, von dort geht es mit Fahrgemeinschaften nach Grünhagen) und die Hübner selbst führt. Traditioneller Abschluss aller DAV-Touren ist immer ein gemeinsames Kaffeetrinken. ,,Wer mitwandern möchte, muss nicht Mitglied sein“, lädt Uwe Hübner ein.

Näheres über die Ortsgruppe Lüneburg gibt es unter www.dav-hamburg.de („Gruppen“). Die DAV-Senioren treffen sich an jedem 1. Donnerstag im Monat um 15 Uhr im Residenz Café in Lüneburg (Neue Sülze), die Nordic-Walking-Gruppe dienstags um 14.30 Uhr am Ende des Deutsch-Evern-Wegs.