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Wild West auf der Autobahn: Prügelei auf der A1/ Schafe auf dem Maschener Kreuz

lz Hamburg/Winsen. Körperverletzung im Stau: Am Sonntag, 28. Dezember, lieferten sich zwei Fahrzeugführer auf der A 1 zunächst ein Wortgefecht, Das endete wenig später in einer körperlichen Auseinandersetzung und einem Krankenhausbesuch. Aufgrund der noch anhaltenden Sanierungsarbeiten an der Süderelbbrücke kam es auf der A1 in Richtung Norden zwischenzeitlich zum Stau. Hierbei gerieten zwei Fahrzeugführer (25 und 44 Jahre) in eine verbale Auseinandersetzung. Der 44-Jährige beschimpfte und beleidigte sein Gegenüber über das geöffnete Fenster seines Pkw, ehe sich beide auf dem Seitenstreifen einfanden, um die letzten Modalitäten zu klären. Hier versuchte der Ältere von beiden den Jüngeren zu treten, musste aber kurzerhand mit dessen Faust Bekanntschaft schließen. Die daraus resultierende Wunde wurde anschließend im Krankenhaus behandelt. Beide erwartet nun ein Strafverfahren.

Gleich dutzende Anrufe gingen über den Polizeinotruf ein, dass sich Schafe im Bereich des Maschener Kreuzes befinden würden. Vor Ort mussten die eintreffenden Beamten feststellen, dass ca. 20 Schafe, die neben der A39 liegenden Weideflächen verlassen hatten, um sich die Grünflächen des Autobahnkreuzes zu Nutze zu machen. Der Verkehr musste kurzfristig durch drei Streifenwagen und zwei Streckenwagen der Autobahnmeisterei angehalten werden. Die Tiere befinden sich unverletzt wieder in ihrem gewohnten Umfeld, zu größeren Behinderungen auf den betroffenen Strecken kam es nicht. Der Schafhalter wird die Kosten des Einsatzes tragen müssen.