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Ob auf den Bockelsberg-Teichen oder anderswo in der Region: Das Eis ist noch viel zu dünn, es trägt nicht. Eltern sollten ihre Kinder deshalb vor einem Betreten warnen. Foto: be
Ob auf den Bockelsberg-Teichen oder anderswo in der Region: Das Eis ist noch viel zu dünn, es trägt nicht. Eltern sollten ihre Kinder deshalb vor einem Betreten warnen. Foto: be

Stadt und Feuerwehr Lüneburg warnen: Auf dem Eis lauert die Gefahr

red Lüneburg. Auf den Bockelsberg-Teichen hat sich nach den anhaltenden Minusgraden der vergangenen Tagen eine Eisschicht gebildet. Doch Wintersportfreunde sollten ihre Schlittschuhe noch im Schrank lassen die Schicht ist noch recht dünn, das Eis trägt noch nicht.

Aus dem Rathaus selbst wird offiziell auch kein grünes Licht für die Eisflächen auf zugefrorenen Seen und Teichen kommen, selbst nach längerer Frostperiode nicht. „Denn dann müssten wir auch versicherungstechnisch die Verantwortung übernehmen, wenn doch jemand einbrechen sollte, das ist nicht zu leisten“, erklärt Suzanne Moenck, Pressesprecherin der Stadt.

Denn jeden Winter werden zugefrorene Seen und Teiche zu verhängnisvollen Unfallquellen. Die Eisfläche wirkt zwar oft sicher, doch wenn Wagemutige sie betreten, kann sie unter dem Gewicht leicht einbrechen und das bedeutet Lebensgefahr. Besonders Kinder und Jugendliche sollten von ihren Eltern deshalb immer wieder davor gewarnt werden, erklärt die Freiwillige Feuerwehr Lüneburg. Auch sei es wichtig, ausländische Mitbürger zu warnen, da sie Eisflächen aus ihrer Heimat manchmal gar nicht kennen oder die Schilder und schriftlichen Hinweise nicht verstehen. „Schon nach wenigen Minuten im eiskalten Wasser kühlt die Person stark aus. Man beginnt am ganzen Körper zu zittern und kann sich kaum an der Wasseroberfläche halten. Nur wenige Minuten später tritt die Bewusstlosigkeit ein“, erklärt Daniel Roemer, Sprecher der Feuerwehr. Für den Fall, dass doch mal jemand einbricht, rät die Feuerwehr:

  • schnell handeln;
  • die Feuerwehr verständigen;
  • auf keinen Fall zum Verunglückten hinlaufen;
  • versuchen die Person, zu beruhigen;
  • eventuell mit einem Stock oder einer Leiter einen Rettungsversuch unternehmen (vorsichtig über die Eisfläche schieben, dabei selbst großen Abstand zur Bruchstelle halten).