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Viele Brände in der Silvesternacht

lz Lüneburg. Silvester ist für die Feuerwehren in und um Lüneburg Großkampftag. Schlaglichter auf die Einsatzberichte: Es brannten mehrere Müll- und Altpapiercontainer im Lüneburger Stadtgebiet, Böller wurden in Briefkästen geworfen. Sogar ein Fahrrad geriet durch einen Feuerwerkskörper in Brand. Unbekannte verursachten durch Feuerwerkskörper einen Brand in einem Kellerschacht an der Marcus-Heinemann-Straße in Lüneburg. Der Rauch zog unter anderem in ein Restaurant.

Kurz nach Mitternacht geriet ein Carport in Scharnebeck in Brand. Ein geparkter Pkw (Kia) und ein angrenzender Schuppen wurden beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Die Feuerwehr: Vermutlich war eine Sivesterrakete die Ursache.

Gegen 22:30 Uhr beschwerte sich ein 31-jähriger über ein Lagerfeuer im Hinterhof eines Hauses in der Straße Blümchensaal in Lüneburg. Da er ignoriert wurde, schoss er mit Silvesterknallern in Richtung des Lagerfeuers. Zudem zog er eine Schreckschusspistole. Der Mann hatte keinen Berechtigungsschein für die Waffe. Die Waffe wurde beschlagnahmt. Auf den Täter wartet ein Strafverfahren.

In Barendorf versuchte ein 17-jähriger kurz vor Mitternacht aus dem Fenster seines Zimmers im 1. Obergeschoss ein Silvesterfeuerwerk zu zünden. Durch unsachgemäßen Umgang kam es zu einem Brand am gegenüberliegenden Wohnhaus. Zwei Altpapiercontainer gerieten dadurch ebenfalls in Brand. Es wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr löschte den Brand.

In Neu Wulmstorf, Kreis Harburg, brannte es in einer geschlossenen Gaststätte. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mindestens 50.000 Euro.

In Hanstedt brannte ein Mehrfamilienhauses in der Silvesternacht. Vermutlich durch einen Feuerwerkskörper wurde die Regenablaufrinne eines Mehrfamilienhauses in Brand gesetzt. Von dort breitete sich der Brand schnell aus. Etwas 60 Feuerwehrleute aus dem Bereich der SG Hanstedt waren im Einsatz und konnten den Brand zügig löschen. Die Bewohner und Gäste des Mehrfamilienhauses hatten sich in Sicherheit gebracht. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mind. 150.000 Euro. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.