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Viele Hände, schnelles Ende lautet das Motto der Saubermänner am Neujahrsmorgen. Viel zu tun hatten sie vor allem rund um den Marktplatz. Foto: be
Viele Hände, schnelles Ende lautet das Motto der Saubermänner am Neujahrsmorgen. Viel zu tun hatten sie vor allem rund um den Marktplatz. Foto: be

Fleißige Frühaufsteher beseitigen Spuren der Partynacht

ahe Lüneburg. Als Artur Fraier und seine fünf Kollegen am ersten Tag des neuen Jahres mit der Arbeit beginnen, haben viele Lüneburger das alte noch gar nicht vollständig ausklingen lassen. Zwischen Nachtschwärmern, die durch die Innenstadt ziehen, bahnen sich die Männer der AGL in ihren orangefarbenen Jacken und mit ihren kleinen Kehrmaschinen den Weg. Von 7 Uhr an und damit nur wenige Stunden nach der großen Knallerei putzen sie Lüneburg wieder raus, beseitigen die Böller- und Raketenreste, die davon zeugen, wie ausgiebig Lüneburg das Jahr 2015 begrüßt hat. „Besonders viel Müll lag in der Bäckerstraße, auf dem Marktplatz, Am Ochsenmarkt und Am Sande“, sagt Fraier.

Unterstützung bekommt die Crew der städtischen Tochtergesellschaft Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH wie schon an Neujahr 2014 von der islamischen Gemeinde „Ahmadiyya Muslim Jamaat“. Zehn junge Männer haben sich Westen und Handschuhe übergestreift, greifen zu Besen oder Schaufel und leisten wichtige Vorarbeit. Denn Flaschen, Holzstäbe von Raketen und Pappblöcke der Bodenfeuerwerke können nicht von den Kehrmaschinen aufgenommen werden, so dass zusätzlich viel Handarbeit zu leisten ist. „Viele Hände, schnelles Ende“ lautet das Motto. Gegen 14 Uhr hat der fleißige Trupp das Gros der Silvesterhinterlassenschaften in der Innenstadt beseitigt. In den kommenden Tagen und Wochen nimmt sich die Stadtreinigung dann die weiteren Straßen Lüneburgs vor.