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Der Blick vom Kalkberg in der Silvesternacht. Foto: be
Der Blick vom Kalkberg in der Silvesternacht. Foto: be

Lüneburg schläft nicht: Willkommen in 2015 +++ mit Fotogalerie und LZplay-Video

mm Lüneburg. Kurz vor Mitternacht. Ein Platz in erster Reihe auf dem Kalkberg ist schwer zu ergattern. Zum Jahreswechsel versammeln sich auf dem Plateau Hunderte Lüneburger, um das Feuerwerk über den Dächern der Hansestadt zu beobachten. Spektakulär gefeiert wird aber auch am Boden in den Lüneburger Diskotheken. Das zeigt ein Rundgang in der Silvesternacht.

Startpunkt ist gegen 23 Uhr der Silvesterball im Gasthaus Nolte an der Dahlenburger Landstraße. Ausverkauftes Haus, 140 Gäste sind gekommen. „Aber nicht nur aus Lüneburg, die kommen auch von weiter her“ sagt Carsten Nolte, Sohn von Chefwirt Hans-Werner Nolte. Aus Bremen, dem Sauerland oder der Schweiz sind Feiernde da, genießen selbstgebrautes Bier, ein Buffet und Musik der „Hot Birds“. Die Band heizt dem Publikum mit Rockabilly ein. Wenige Gäste hält es auf den Plätzen. Ein gutes Finale für Bassist Ralf Butt. Denn nach einem Jahrzehnt verlässt er die Band. Weiter Musik in Lüneburg spielt Carsten Nolte. Auch an diesem Abend, immer wenn die Hot Birds eine Pause einlegen, steht der Gastwirt am Plattenspieler, legt Party-Scheiben aus den 60er-Jahren auf.

Die Party-Musik in der Ritterakademie ist jünger. Gerade läuft der Dauerbrenner aus dem Jahr 2014, Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“. Noch reichlich Atem hat Andrea Robinson. „Das Jahr 2014 war herausragend“, sagt sie. Die Lüneburgerin bewältigte ihren dritten Marathonlauf, ihr Sohn machte Abitur und begann eine Berufausbildung mit Studium. Darauf lohnt es sich anzustoßen. „Ich weiß nicht, ob 2015 das toppen kann.“

Prost Neujahr heißt es auf dem Kalkberg. Um Punkt 0 Uhr leuchtet der Lüneburger Himmel in sämtlichen Farben. Auf das Raketenspektakel über der Stadt bietet sich von hier eine der besten Aussichten. Den genießen Scharen von Lüneburgern. Manch einer lässt auch Feuerwerkskörper fliegen, eigentlich ist das in dem Naturschutzgebiet aber untersagt, die Stadt hatte zuvor extra für Rücksicht auf die Tiere appelliert bei einigen vergebens.

Gefeiert wird auch weiter unten, im Salon Hansen an der Salzstraße. Ein Sekt geht an diesem Abend aufs Haus, nach 24 Uhr füllt sich die Disko allmählich. Wer erscheint, den zieht es auf die Tanzfläche. Für Stimmung sorgt das DJ-Trio mit Stefan, Martin und Rüdi. Das Publikum ist gemischt, ältere feiern neben jüngeren Gästen, Studenten und Nicht-Studenten treffen aufeinander. Rock, Pop, Hiphop, Funk und Alternative wird gespielt, die Beats treiben viele auf die Tanzfläche.

Auf zur wohl größten Silvesterparty im Vamos. Um kurz nach 1 Uhr füllen mehr als 1000 Besucher die Veranstaltungshalle, draußen vor dem Eingang wird die Schlange immer länger. „Die reißt jetzt auch erstmal nicht mehr ab“, sagt Miriam Ziesak. Die 25-Jährige sorgt an diesem Abend für einen reibungslosen Ablauf. Sie ist Teamleiterin der 24 Barkräfte. Für sie ist es eine der längsten Nächte im Jahr. Die endet im Vamos am Neujahrsmorgen erst, wenn es schon wieder hell ist. Gegen halb 8 Uhr werden die letzten Absacker an der Bar bestellt, dann heißt es auch für hart gesottene Partygänger aufbrechen. 2015 hat begonnen.

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