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Doppelmord in Lüneburg – Frauen im Streit erstochen – Polizei fandet nach Ehemann

lz Lüneburg. Doppelmord am Sonntagnachmittag in Kaltenmoor: Nach einem Streit in einer Wohnung an der Adolf-Reichwein-Straße hat die Polizei gegen 15 Uhr eine Tote und eine schwer verletzte Frau gefunden, sie starb wenig später.

Die Frauen, 33 und 32 Jahre alt, sollen erstochen worden sein. Als tatverdächtig gilt der Ehemann der 32-Jährigen. Die Polizei, die von Kollegen aus den Kreisen Harburg und Uelzen unterstützt wird, fahndet nach dem 31-jährigen Iraker, der in einem blauen VW Golf unterwegs sein soll.

Und das schreibt die Polizei am Abend in einer offiziellen Mitteilung:

Am Sonntag, 04.01.15, kam es in den Nachmittagsstunden zu einem zweifachen Tötungsdelikt in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor. Die alarmierten Polizeikräfte fanden zwei tödlich verletzte Frauen mit Stichverletzungen in der Wohnung vor.

Der Täter war bei Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort. Tatverdächtig ist ein 31-jähriger Mann. Bei den getöteten Frauen handelt es sich um die 32 Jahre alte Ehefrau des Tatverdächtigen und
eine 33-Jährige, die sich zum Zeitpunkt der Tat ebenfalls in der Wohnung aufgehalten hatte.

Der Tatverdächtige ist flüchtig. Es wird mit Hochdruck nach ihm gefahndet. Aktuell sichern Spezialisten der Kriminaltechnik die Spuren am Tatort. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Hinweise an die Polizei Lüneburg, Tel. 04131/292215

14 Kommentare

  1. Margret Eschenburg

    „Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle.“

    • Zitat sarkastisch gewählt – inhaltlich jedoch treffend, was den meinungshoheitlichen Mainstream im Lande betrifft. Ein Tropfen mehr Wasser auf die Mühlen von Pegida. Meine tiefste Anteilnahme gilt den Hinterbliebenen. Einfach traurig.

      • Herr Fred Vollmer, dass sich ein Mitarbeiter der Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration, Frau Dr. Monika Lüke, zu einer derart unangemessenen Einschätzung eines hinterhältig gehässigen, weil in Bausch und Bogen diffamierenden Leserbriefkommentars (siehe die gute Charakterisierung durch Herrn Stöcking unten) hinreißen lässt, finde ich mehr als schockierend.

    • Jürgen Freund

      Hallo Frau Eschenberg,
      sie sprechen mir und vielen anderen aus dem Herzen. Schon erstaunlich, dass man in dem Artikel überhaupt erwähnt, wo der Täter her kam. Bei T-Online wird prinzipiell verschwiegen, wenn Ausländer verbrechen in Deutschland verüben.

  2. Das hat nichts mit dem Islam zu tun.

  3. Helm Stöcking

    Was für eine ungeheuer widerliche Entgleisung, Frau Eschenburg!

    Von einem grässlichen Einzelfall leiten Sie das Recht ab, ganze Bevölkerungsgruppen einschließlich hilfesuchender Notleidender und Entrechteter mit Ihrem denunziatorischen Gift in einer Weise zu bespritzen, die Sie vermutlich für Ironie halten?

    Müsste man Ihrem niederträchtigen Gedankenmodell folgend dann nicht auch von Berichten über einen verkommenen Vereinsmanager, der die Steuerbehörde mit erheblicher krimineller Energie um eine zweistellige Millionensumme betrogen hat, darauf schließen, alle Fußballfreunde seien Anhänger Ihren persönlichen Seelenfrieden gefährdender Illegaler?

    • Bald jeden Tag ein Einzelfall…

      • http://www.taz.de/!94738/
        Von den 313 Frauen, die im vergangenen Jahr in Deutschland getötet wurden, wurden 154, also rund die Hälfte, vom eigenen aktuellen oder ehemaligen Lebenspartner ermordet.
        „Das ist sehr viel“, sagt Birte Rohles, Referentin für Häusliche Gewalt bei TdF. Etwa alle zweieinhalb Tage wird in Deutschland eine Frau durch ihren Partner getötet. Diese Zahl sei erschreckend, sagt Rohles, aber nicht überraschend: „Experten sind von einer solchen Größe ausgegangen.“
        Die Täter kommen aus allen sozialen Schichten, sagt sie. Der Arbeitslose kann genauso brutal werden wie der Professor. Man vermute aber, dass ein höherer finanzieller Druck eher zu einer schwierigen Situation führen könne, sagt Rohles. Statistiken darüber gibt es nicht. Auch die vielfach geäußerte Vermutung, dass häusliche Gewalt und Morde eher im migrantischen Milieu stattfinden, kann die TdF-Mitarbeiterin nicht bestätigen.

        • Sie sollten hier wenigstens versuchen, angesichts dieser Tragödie differenzierter zu kommentieren. Dass die Aussage und Beschwichtigung von Terre des Femmes offensichtlich Ihre Ideologie zu bedienen scheint, unterstreicht die Quellenangabe. Häusliche Gewalt in bestimmten kulturellen Milieus wird wesentlich seltener aktenkundig, weil seltener zur Anzeige gebracht. Diese kulturelle Differenz existiert nun mal – einfach mal recherchieren. Grüße aus Berlin.

          • Herr Vollmer, ohne Vereinsbrille sieht man besser. wer u-bahn in berlin fährt, sieht vieles anders, als derjenige, der nur mit seinem auto unterwegs ist. ihre vermutung ist durch nichts belegt. es gibt über häusliche gewalt keine statistiken. wenn ja, bitte eine quellenangabe. und was brennpunkte angehen, mir ist bekannt, in berlin brennt es öfters , als anderswo. was die unterschiede in den millieus betrifft, die gibt es tatsächlich. nur, mord und um dieses geht es hier, wird aktenkundig, oder meinen sie nicht? grüße aus reppenstedt.

    • Jürgen Freund

      Es geht nicht darum, dass der Deutsche die Ausländer nicht mag. Wir sind auch im Ausland Ausländer. Es geht darum, wie die Regierung alles schön redet und unsere Steuermittel verprasst. Leuten in Not kann man helfen. Allerdings haben sich alles Gäste an unsere Gesetze zu halten. Statt dessen, wird Leistungsmissbrauch Größenordnungen von vielen Ausländern betrieben. Dazu gehört gezieltes erschleichen von Kindergeld, Hartz IV, Steuerhinterziehung, Scheingewerben, Drogeb dealen, Autodiebstahl in unvorstellbaren Größenordnungen, Einbrüchen und auch Mord. Tugce könnte noch Leben, wenn kriminelle Ausländer aus Deutschland raus fliegen würden. Aber die Wirtschaft lebt von billigen Ausländern und die Regierung ist von der Wirtschaft abhängig. Die Hintergründe liegen ganz woanders. Um das heraus zu finden, miuss man aber mehr lesen als die Morgenpost und die Bild.

    • Helm Stöcking, wo nehmen sie die vielen namen her? sie haben übrigens recht, der beitrag von einer angeblichen eschenburg ist unter aller sau.

      • Klaus, lesen Sie mit Jürgen, Ihrem gebildeten Freund, die FAZ von heute:

        »Es kommt nicht oft vor, dass Tiroler Speck einen Schlüssel zu Kulturfragen bietet. Jetzt ist es geschehen. Das Abendland, heißt es seit Wochen, droht islamisiert zu werden. Tiroler Speck, heißt es soeben, könnte demnächst auch aus Amerika kommen. Einmal geht es um mobile Personen, die europäische Einwanderungspolitik, um Religion und Kultur, das andere Mal um mobile Waren, den transatlantischen Freihandel mit Lebensmitteln, um Markenschutz und Bezeichungspflichten. Doch beide Debatten haben ein gemeinsames Thema. Besser gesagt: Beide leiden an derselben Dummheit. Das gefährlich nichtssagende Wort „Identität“ zeigt sie vielleicht am deutlichsten an.

        Denn es handeln ja erklärtermaßen die Xgida-Demonstrationen in Dresden und andernorts davon, dass manche Bürger ihr Land angeblich nicht mehr wiedererkennen; dass es für sie nicht mehr so aussieht wie noch vor fünfundzwanzig oder vierzig Jahren; dass dies an zu vielen muslimischen Migranten liege, um die sich die Politik mehr kümmere als um die Einheimischen; dass Leuten, die nicht hierherpassten, zu viel Wohlwollen entgegengebracht werde. Es sei dies nicht mehr „ihr Deutschland“, teilen Dresdner Demonstranten mit.

        Nun, das entscheiden sie natürlich selbst. Doch ein wenig verwundert es schon, dass sie erst der Migranten, die sie meist aus den Medien kennen, bedurften, um eine solche biographische Erfahrung zu machen. Der soziale Protest hat auch nostalgische Motive. Man hätte es gern kulturell homogener, weil man im Gefühl lebt, vor kurzem noch sei die Heimat echt gewesen, die Mark stabil und die Identität intakt. Gefühle haben ihr eigenes politisches Recht. Die Frage ist nur, ob sich zutreffende Gedanken daraus machen lassen.

        Die Erläuterungen von Agrarminister Christian Schmidt (CSU) zum Tiroler Speck stimmen hier skeptisch. Denn war der Speck früher identischer? War es das Bier, der Stollen? In Europa, darauf wies Schmidt hin, sind die regionalen „Identitäten“ von Lebensmitteln seit langem ein Gegenstand komplizierter Agrarpolitik, lobbyistischer Bewirtschaftung und juristischer Definitionen. Deutschland, Frankreich und Dänemark etwa hatten auf das Recht ihrer Produzenten geklagt, Feta-Käse herstellen zu dürfen, und waren 2005 unterlegen. Schon 1987 meinte hingegen der Europäische Gerichtshof, in Deutschland könne auch als „Bier“ gehandelt werden, was nicht nach deutschem Reinheitsgebot hergestellt worden sei. Seit zwanzig Jahren ist jegliche Etikett-Anspielung auf Champagner verboten, wenn Traubensaft aus einer anderen Region abgefüllt wurde – sei es auch solcher aus dem Schweizer Ort Champagne. Dagegen hat es das Bundespatentgericht 2009 abgelehnt, die Bezeichnung „Münchner Weißwurst“ dortigen Metzgern zu reservieren. Der Dresdner Christstollen wiederum muss, einer EU-Verordnung von 2010 zufolge, zumindest im Großraum Dresden nach festgelegten Prozeduren hergestellt worden sein.

        Dieselbe Nation, die für den Christstollen Markenschutz durchgesetzt hat, hätte ihn also einst gern den Griechen für den Feta abgesprochen. Mal wird eine Tradition geschützt, mal eine andere nicht, mal wird der Kunde als Souverän behandelt, mal als leicht verwirrbares Wesen, dem die Absurdität eines Tiroler Speck „made in USA“ entginge. Mal heißt es: Betrug. Mal freundlicher: Reklame. Mal: Es kommt am Ende doch nur drauf an, was drin ist. Und drin sind selbstverständlich oft im regionalsten Produkt viele Zutaten aus der Ferne. Die Mandel gehört nicht zu Dresden, aber zum Stollen.

        Das führt zurück zu den Migranten. Die ganze Debatte über Identität und Assimilation führt schon deshalb zu nichts, weil es keine kulturell homogenen Nationen gibt und keine vollständig assimilierten Personen. Wer auf Anti-Islam-Demonstrationen Schilder wie „Putin, hilf uns“ hochhält, beweist beispielsweise wenig Wille zur Assimilation an okzidentale Verstandesnormen. Umgekehrt ist muslimischer Glaube allein recht ungeeignet, um über die Bereitschaft zu zivilem Verhalten zu urteilen; so wenig wie römisch-katholischer oder russisch-orthodoxer. Man kann endlose Debatten über die mittelalterliche Blüte des Islams führen, über die Türken vor Wien, Christlichkeit und/oder Aufgeklärtheit Europas, die Grenzen des Abendlands, ob der Islam oder der Atheismus oder Putin zu Deutschland gehört und so weiter. Alles nur Plakate, alles nur Reklame, alles nur Aufschriften. Worte, keine Begriffe.

        Auf die Frage „Wer sind wir?“ bekommt man auf diese Weise ähnlich durchdachte Antworten wie auf die Frage „Was ist Bier eigentlich?“ Und jedes tatsächliche Problem – der Migration, der Agrarwirtschaft, des Sozialstaats oder des Welthandels – verschwindet hinter kulturellen Phrasen, aggressiven oder beschwichtigenden.«

        Quelle: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islamisierung-markenschutz-und-dumme-fragen-13354512.html

  4. Gerhild Tietjens

    Alles Wesentliche zum Thema hier ist bereits am 9. September im Artikel von Herrn Jenckel und in einigen der darunter stehenden Kommentare gesagt worden:

    http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/188351-der-lueneburger-als-wildes-kommentator-tier