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Orkan: Häuser beschädigt, Bäume umgerissen, Verkehrswege blockiert

lz Lüneburg. Löcher in Dächern, umgestürzte Bäume, blockierte Straßen und Schienenwege. Feuerwehr und Polizei in Stadt und Landkreis Lüneburg und den Nachbarkreisen sind am Wochenende im Dauereinsatz.

Typische Beispiele: Sonnabend um 15:30 wurden die Feuerwehren Alt Garge und Barskamp zu einem Einsatz “Baum auf Auto” alarmiert. In Echem stürzte ein Baum auf ein Haus, verletzt wurde zum Glück niemand. In Lüneburg an der Feldstraße wurde das Dach eines Neubaus beschädigt. Solche Einsatzmeldungen kamen zuhauf bei der Einsatzleitstelle an. Auch im Waldgebiet Tiergarten wurde zahlreiche Bäume aus dem Boden gerissen.

Ein umgestürzter Baum im Tiergarten riss auch den Wegweiser zum KZ-Mahnmal mit sich. Foto: boldt
Ein umgestürzter Baum im Tiergarten riss auch den Wegweiser zum KZ-Mahnmal mit sich. Foto: boldt

Bahn/Metronom: Die Strecke Lüneburg-Uelzen ist in beiden Richtungen wieder teilweise befahrbar. Von Uelzen Richtung Lüneburg ist ein Ersatzverkehr mit Bussen von Bienenbüttel bis Lüneburg und umgekehrt eingerichtet. In Bienenbüttel ist eine Notversorgung mit heißen Getränken eingerichtet. Es ist mit Verspätungen zu rechnen.

Im Nachbarkreis Harburg rückten die Feuerwehren im zweiten Orkan mehr als 130 Mal aus. Auch die Polizei hatte gut zu tun. Im Kreis Harburg wurden die Beamten wegen des Sturms zu rund 60 Einsätzen gerufen. Neben zahlreichen umgekippten Bäumen kam es auch zu sechs Verkehrsunfällen. Verletzt wurde dabei niemand.

Im Heidekreis um Soltau wurden allein zwischen 14:30 Uhr und 17:30 Uhr 37 umgefallene Bäume gemeldet. In Wietzendorf wurden an einer Biogasanlage Metallteile (Verkleidungsstücke bis zu 3 x 3 m) durch den Wind herausgerissen. Aus diesem Grund wurde dieser Bereich für den Straßenverkehr bis in die Morgenstunden gesperrt.