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Polizeibericht: Rettungswagen fährt sich durch fehlende Rettungsgasse fest

Lüneburg. Für einen Rettungswagen endete die Einsatzfahrt gestern Mittag, 11. Januar, im Grünstreifen der Bundesstraße 4. Gegen 13:30 Uhr war die Besatzung zu einem Verkehrsunfall auf der B4 zwischen Lüneburg und Melbeck gerufen worden. Eine 39-Jährige war mit ihrem Mercedes auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern geraten und in die Mittelschutzplanke geprallt. Sie erlitt leichte Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden von gut 4000 Euro.

Für die Versorgung hatten mehrere Autofahrer allerdings nicht ausreichend Platz gemacht – sie bildeten keine Rettungsgasse, so dass sich der Rettungswagenfahrer entschloss, auf den Fahrradweg auszuweichen, um dort die Strecke bis zum Unfallort zu fahren. Dabei blieb das Fahrzeug im aufgeweichten Grünstreifen stecken, es musste später geborgen werden. Es kam daraufhin ein zweiter Rettungswagen zum Einsatz.

6 Kommentare

  1. christine beiersdorf

    welch spacken….gleich lappen einkasseren und zur nachschulung und 1 punkt in flensburg. und da man den autofahrer nur übers geld an den kragen kommt noch ein bussgeld oben drauf!!!
    hoffe den sanitätern und unfallopfer geht es gut!

  2. Hoffentlich wurden die Autofahrer gleich wegen Fehlverhalten zur Kasse gebeten. Leider sieht man es immer wieder, das keine Rettungsgassen gebildet werden.

  3. … oder die nachfolgenden Deppen denken, man macht für sie Platz. Ist mir auf der Autobahn schon einige Male passiert.

  4. Natürlich eine Rettungsgasse ist Pflicht, aber wer schonmal auf dem Stück B4 gefahren ist, weiß das hier einfach kein Platz ist um ein 3. Auto auf dem Platz der zwei Fahrstreifen fahren zu lassen. Auch sehr kurios, das ein Krankenwagen aus Richtung Melbeck schneller war als einer aus Lüneburg (der hätte im „Gegenverkehr“ fahren können mit massig Platz)

    • Bob. Was für eine geistreiche Antwort.
      Natürlich sollte man lieber im Gegenverkehr fahren, wenn die Straßen von einer Mittelleitplanke getrennt sind, als zu erwarten das die Fahrer ihre, von der StVO, festgelegte Verpflichtung wahrnehmen.

      Noch mehr so gute Tipps, damit das Rettungsdienstpersonal so qualifiziert werden kann wie Sie.

  5. In Österreich kostet das richtig viel Geld und hat ein Strafverfahren noch zur folge