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Erneuter Bombenfund an der Wittenberger Bahn. Foto: be
Erneuter Bombenfund an der Wittenberger Bahn. Foto: be

Erneuter Bombenfund: Heute wird gesprengt

lz Lüneburg. Montagmittag wurde wieder ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Baugebiet Ilmenaugarten an der ehemaligen Wittenberg Bahn gefunden. Gegen 15 Uhr war klar: Es ist eine kleinere, mit einem Aufschlagzünder versehene 150 lbs (ca. 68 kg)  Fliegerbombe. Die Menschen werden ihre Wohnungen in einem Radius von 500 Metern um den Fundort verlassen müssen. Gefunden wurde die Altlast nahe der Friedrich-Ebert-Brücke.

Das Besondere in diesem Fall: Die Fliegerbombe liegt in der Nähe von Kabeln und Leitungen, muss daher etwa 50 Meter in Richtung Westen vom Fundort wegbewegt werden. Sie wird hierzu in einer Art „Hängematte“ von den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes getragen. Laut einer Polizeisprecherin wird Michael Tillschneider vom Kampfmittelbeseitigungsdienstes die Bombe daher heute aller Wahrscheinlichkeit nach kontrolliert sprengen. Aufgrund der ungünstigen Position der Bombe dauerte die Berechnung und die Erstellung der Karte heute etwas länger als gewohnt.

Die Polizei sperrte in der Folge den Fundort, welcher nördlich der Friedrich-Ebert-Brücke liegt, ab und alarmierte Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Die Einsatzkräfte bereiten derzeit Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen für die Entschärfung vor.

Es ist innerhalb von zwölf Monaten bereits die zehnte Bombe, die dort gefunden wurde. Bekanntlich wurden gegen Ende des Krieges von den Alliierten zweimal Bomben auf das Gebiet Bahnhof und Rotes Feld abgeworfen. Offensichtlich sind dabei viele nicht detoniert. Ein Spezialist wird jetzt prüfen, ob sie vor Ort entschärft werden kann oder ob sie gezündet werden muss.

Weitere Informationen und eine Karte des Evakuierungsbereiches folgen in Kürze.

Die Infoveranstaltung „Linien in Lüneburg“ der Freunde der Eisenbahn kann heute Abend wie geplant stattfinden. Beginn ist 18:45 Uhr in der Evangelisch-Reformierten-Kirche am Schierbrunnen 4.

 

19 Kommentare

  1. Boah so langsam nervt es hattet ihr nicht erst berichtet keine mehr vermutlich. Super das ist dann das 11x das ich mit meinen Hunden sehn kann wo ich bleibe

    • Was soll man da auch machen? Die Dinger müssen bei einem Fund nun mal beseitigt werden. Bedanken Sie sich bei den Verantwortlichen des Zweiten Weltkrieges…

  2. Ihr schweres Schicksal (und das Ihrer Hunde natürlich) stellt glatt die Leiden des Zweiten Weltkriegs in den Schatten ! Was sollen die Leute machen, dass es Ihnen und Ihren Hunden besser geht ?

    • Darum geht es doch gar nicht. Ich habe mit dem 2 . Weltkrieg nichts zu tun. Und jeder Lüneburger weiss das man da Schutt aufgefüllt hat. Die neu Bebauung ist genauso gelaufen. Ich wohne im Roten Feld und hier werden auch noch etliche liegen. Kommen Sie mir doch nicht mit dämlichen Kommtaren.Wollen Sie Lüneburg umgraben um sicher zu gehen. Macht das die Opfer und Leiden der Menschen besser. Muß man da bauen?Sind Sie betroffen und müssen jedesmal raus.

      • Ja, wie Sie gerade sehen können haben sie ja tatsächlich mit dem 2. Weltkrieg etwas zu tun. Andernfalls kann ich es mir nicht erklären warum Sie jetzt die Wohnung verlassen müssen.
        Sie sind natürlich nciht daran Schuld oder hatten Einfluss, aber so ist es nunmal.

        Und ja, auch ich würde Lüneburg umgraben bevor ich dort Baue. Ubnd ich würde ebenfalls dort bauen – warum auch nicht? Es ist doch gerade der Sinn einer Stadt das die Bevölkerung auf einem Punkt lebt und nicht weit verbreitet wie auf dem Land.

        Ich hoffe trotzdem das Sie mit den beiden Hunden einen schönen Abend haben, wenn vllt. auch woanders.

      • Entschuldigung Hilde, aber… mal sehen wie es Ihnen und Ihren Hunden gehen würde wenn die Bombe hoch gehen würde? Ziehen Sie doch einfach woanders hin, Ihr leiden ist fast so interessant wie der Kot Ihrer Hunde…

        • Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Und mein Haus verkaufe ich ihretwegen bestimmt nicht. Aber vielleicht ist ihr Kot ja interessanter untersuchen sie den dann haben Sie was zu tun.

      • Nun, Hilde, es werden natürlich nur deswegen zurzeit so viele Bomben gefunden, weil dort gerade vorm Bauen alles abgesucht wird.
        Und, ehrlich gesagt: Lieber so, als wie vor einigen Jahren im Roten Feld, wo mit weißt größerem (Zeit-)Aufwand geräumt und gearbeitet werden musste, inklusive Hubschrauber und BePo und was nicht noch alles.
        Dann lieber so mehrfach in kleinem Rahmen und bevor Häuser drauf stehen.
        Und lieber evakuiert werden, als in die Luft fliegen…
        Der Zeitpunkt muss übrigens auch so gewählt werden, weil es die Hauptverkehrsadern betrifft.

        • Ja das ist mir auch klar dass man vor der Bebauung in so einem Gebiet sondieren muß. Darum ging es auch nicht. Und unser Haus steht seit 1900 hier.

    • So ein Gebiet nicht bebauen. Schlaumeier und wollen Sie alle Bombadierungsgebiete richtig absuchen lassen.Macht es das für Sie besser und ungeschehen.

      • Wollen sie etwa erleben das eine Bombe irgendwann von selbst explodiert und dann vielleicht Kinder oder andere Menschen mit in den Tod reißt nur weil sie es nervt evakuiert zu werden! Ich denke man sollte erst denken und dann schreiben. Unglaublich was hier für Kommentare kommen! Glaube niemand von ihnen will eine unkontrollierte Explosion einer Fliegerbombe erleben.

  3. Was mich nervt ist, dass es immer so lange dauert bis der genaue Radius bzw. die betroffenen Straßen aufgelistet sind. Zumindest dass kann schneller gehen und muss nicht Stunden dauern. Jetzt sitzt man hier auf der Arbeit und wartet, wartet, wartet, wie man seinen Abend verbringen kann.

  4. Es zeugt von der absoluten Unfähigkeit der Verwaltung nicht in der Lage zu sein, zu sagen welches Gebiet evakuiert werden muss.
    Dann lieber schnell einen größeren Radius festlegen als zögern und auf die Evakuierung eines Hauses verzichten. Aber zu handeln ist ja nicht die Stärke der Verwaltung!

    • In der Ruhe liegt die Kraft (und Besonnenheit). Hektik und panisches handeln hilft keinem und wird unkoordiniert. Aber es gibt leider immer noch viel zu viele Menschen, die so etwas nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können. Ich denke die Verwaltung macht ihre Arbeit schon überlegt und korrekt.

      • Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Lieber mit der Gewissheit leben sich bei Freunden für eine Nacht einzuquartieren, als stundenlang warten zu müssen.
        Die Verwaltung ist eben nicht in der Lage zielorientierte Lösungen zu finden. Das sehen aber nur Menschen, die nicht im öffentlichen Dienst Arbeiten sondern in der freien Wirtschaft. Dort würde es so etwas sicher nicht geben.
        Und den Vorwurf etwas nicht verstehen zu können hätten Sie sich sicher sparen können wenn Sie darüber nachgedacht hätten.

  5. Was die gute Hilde sagt ist geistiger Bullshit, die Dame sagt doch nicht allen ernstes nur weil sie mit ihren kötern für ein paar Stunden ausziehen muss das man alles o belassen sollte wie es ist und am besten garnicht erst nach den Blindgängern sucht.
    Solche Leute sollten sich mal Gedanke. Darüber machen was passiert wenn solch eine Fliegerbombe unkontrolliert explodiert, spielende Kinder oder andere Menschen in der Nähe sind. Das bedeutet Tote und Schwerverletzte, auch eine kleine Bombe hat eine mächtige Sprengkraft!!!
    Zu der Evakuierung, solange man nicht genau weiß was mit dem Blindgänger los ist, macht es keinen Sinn einen evakuierungskreis festzulegen, da wie in diesem Fall erstmal ein Platz gefunden werden muss wo man gefahrlos sprengen kann.

    Leute erst denken!!!

    • Ich habe keine Köter und auch war das Bahngelände und kein Wohngebiet .Dann hätten da ja auch nie Gleise gebaut werden dürfen und Zuge gefahren sein.Sie reden Bullshit spielen ihre Kinder auf dem Bahngelände….Und es ging um die dauernden Evakuierungen und nicht um eine erst denken dann Antworten. Niemand will das irgendwem was passiert.

  6. Dann seien sie Gott verdammt noch mal froh das der Müll geborgen und entsorgt wird!!!!! Was meinen sie wohl was zu erst da war? Die Bombe oder der Bahnhof? Kleiner Tipp, der Bahnhof wurde bombardiert. Und noch ein tipp, wenn da nicht gebaut werden würde, würden Da Züge fahren und wer sitzt in Zügen oder bedient diese???
    Wenn sie das beantworten können haben sie meinem Respekt verdient!!!

    • Oh Bravo in der Tat wurde der Bahnhof bombardiert. 2 xmal sogar wovon einmal ziemlich viel daneben ging weil ziemlich verfehlt. Das weiß man als Lüneburger……..in der Tat kann man froh sein das über all die langen Jahre wo die Strecke sehr befahren war nichts passiert ist. Und dann wollen wir mal hoffen das alles gefunden wird was in dem Bebauungsgebiet liegt. In diesem Sinne viele Grüße von meinen Kötern und mir.Und mal nicht persönlich und beleidigend werden.