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Foto: A./t&w
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Wieder einmal Streit ums Mäxx

ca Lüneburg. In der wechselvollen Geschichte des Café Mäxx wird jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen, am Dienstag, 27. Januar, verhandelt das Landgericht über eine Räumungsklage gegen den Betreiber des Lokals an der Schröderstraße.

Nicht zum ersten Mal ist die Räumung Thema, war es zuvor aber um einen Untermietvertrag gegangen, will nun der Hausbesitzer seinen Hauptmieter aus dem Gebäude haben. Die Vorgeschichte ist, wie des öfteren in der Vergangenheit, ein wenig kompliziert.

Wie berichtet, hatte es Untermietverträge gegeben. Gegen die damaligen Betreiber, die Levante GmbH, lief schließlich eine Räumungsklage und ein Insolvenzverfahren. Die Räumungsklage betrieb der Hauptmieter, dieser Streit ging bis zum Bundesgerichtshof. Diese Angelegenheit hat sich inzwischen erledigt. Denn Insolvenz­verwalter Henning Sämisch fand eine Einigung, die zur Fortführung des Mäxx führte. Der neue Wirt stieg zudem in den Hauptmietvertrag ein. Eigentlich könnte nun alles laufen.

Doch der Hauseigentümer hatte zwischenzeitlich auch seinem Hauptmieter wegen Differenzen gekündigt. Da der Gastronom Ende vergangenen Jahres in dessen Vertrag eingestiegen ist, wehrt der sich nun gegen die Kündigung. So stehen sich in knapp zwei Wochen Kneipier und Hausbesitzer und deren Anwälte gegenüber. Doch ob vor dem Landgericht eine Einigung und ein Ende des Streits stehen, bleibt offen. Denn der Instanzenweg an höhere Gerichte ist denkbar.

Von seiner Vorgeschichte hat sich das Mäxx auch durch einen Namenswechsel distanziert. Es heißt nun Belly‘s.