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Großbrand in Bütlingen + + + Sechs Rennpferde tot + + + Brandstiftung nicht ausgeschlossen + + + Mit Fotogalerie

lw Bütlingen. Zwei landwirtschaftliche Gebäude sind in der Nacht in Bütlingen (Gemeinde Tespe) niedergebrannt. Sechs Rennpferde kamen in den Flammen zu Tode. Der Schaden sei sehr hoch, mindestens sechsstellig. Die Ursache ist laut Feuerwehr noch unbekannt. Da die Löscharbeiten sich bis in den Vormittag hinzogen, können die Ermittler des Kriminaldienstes aus Winsen erst jetzt mit der Spurensuche beginnen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann auch Brandstiftung nicht als Ursache ausgeschlossen werden.

Gegen 2.50 Uhr wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch zu dem Großbrand in Tespe gerufen. Bereits kurz nach der ersten Alarmierung der Feuerwehren Avendorf und Bütlingen musste die Alarmstufe erhöht werden, da zwei Hallen brannten. Die Feuerwehren aus Tespe, Marschacht und Oldershausen sowie die Drehleiter der Feuerwehr Winsen wurden zur Einsatzstelle beordert.

Bereits beim Eintreffen der Feuerwehren brannten die beiden benachbarten, landwirtschaftlichen Gebäude in voller Ausdehnung. Die Hallen – je ca 10 x 30 Meter groß – dienten als Unterstand für landwirtschaftliches Gerät und zur Lagerung von Futtermittel sowie als Stallung für sechs Reitpferde. Für die Reitpferde kam jede Hilfe zu spät. Sie verendeten in den Flammen. Zwei angrenzende Wohnhäuser konnten durch den schnellen und massiven Einsatz der Feuerwehren jedoch gehalten werden.

132 Einsatzkräfte waren über Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt und wurden auf Grund der Einsatzdauer und der Kälte durch Kräfte der Feuerwehren Drennhausen/Elbstorf und Hunden abgelöst.

Der 71 Jahre alte Besitzer der Hallen und sein 35 Jahre alter Sohn, die durch ihren bellenden Hund geweckt wurden, erlitten bei dem Versuch, die Tiere zu befreien, eine Rauchgasvergiftung und wurden vorsorglich behandelt.

Die am Morgen stark befahrene Kreisstraße musste im Zuge der Ortsdurchfahrt Bütlingen für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt werden.