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Die Bushaltstelle an der Wallstraße auf der Seite des Stadtarchivs soll barrierefrei gestaltet werden. Foto: us
Die Bushaltstelle an der Wallstraße auf der Seite des Stadtarchivs soll barrierefrei gestaltet werden. Foto: us

Leichter in den Bus einsteigen – Fünf Lüneburger Bushaltestellen werden umgebaut

us Lüneburg. Fünf Bushaltestellen im Lüneburger Stadtgebiet sollen in den kommenden Monaten grunderneuert werden. Das geht aus einem Förderprogramm des Landes Niedersachsen hervor, das jetzt in Hannover vorgelegt wurde. Betroffen sind die Haltestellen Wallstraße (Theater) vor dem Stadtarchiv, Munstermannskamp in der Uelzener Straße, Thorner Straße West, Planckstraße und Magdeburger Straße.

„Die Haltestellen sollen barrierefrei werden“, erläutert Stadtpressesprecherin Suzanne Moenck die Baumaßnahmen. Dazu sollen die Bürgersteige so umgestaltet werden, dass das Ein- und Aussteigen auch für Menschen mit Behinderung oder Mütter mit Kinderwagen erleichtert wird. In der Planckstraße und in der Magdeburger Straße sollen zudem die Busbuchten für ein besseres Anfahren der Haltestellen entfernt werden. Die Haltestellen in der Thorner Straße und in der Wallstraße sollen erweitert werden, die Bushaltestelle in der Wallstraße soll zudem noch in Richtung Motorrad-Parkplätze kurz vor die Einmündung Gummastraße verlegt werden.

Insgesamt 140500 Euro stellt Hannover hierfür aus dem Förderprogramm für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zur Verfügung. 75 Prozent der Gesamtkosten werden damit abgedeckt, den Rest trägt die Stadt selbst. Wann mit den Arbeiten begonnen wird, konnte Moenck noch nicht sagen: „Das muss ja auch erst noch im Bauausschuss behandelt werden.“

Lüneburgs Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers (SPD) begrüßt das Förderprogramm: „Damit wird der Öffentliche Personennahverkehr in Lüneburg weiter aufgewertet.“ Der Landesregierung sei es wichtig, dass nicht nur Großprojekte, sondern auch gezielt kleinere Maßnahmen in der Fläche zur Verbesserung des Angebotes von Bus und Bahn finanziert werden. „Wir können in der Hansestadt Lüneburg zufrieden sein. Mit der Finanzierung des Neubaus bei uns wird sichergestellt, dass der ÖPNV in Lüneburg zukunftsfähig weiterentwickelt wird.“

143 ÖPNV-Einzelprojekte fördert das Land insgesamt in diesem Jahr in allen Regionen Niedersachsens, 40 Millionen Euro werden dafür bereitgestellt. Die Zuschüsse des Landes zu den von örtlichen Verkehrsgesellschaften und Kommunen durchgeführten Maßnahmen stammen aus Mitteln des sogenannten Entflechtungsgesetzes und den Regionalisierungsmitteln. Die Fördermittel für die Projekte werden durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) bewilligt.