Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Politprominenz ist fast jeden Tag auf der Grünen Woche zu finden: Hier besucht Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt den Gemeinschaftsstand der Region Elbe-Wendland, trifft dort Hitzackers Weinkönigin Jenny Weber, einen der Weinbergszwerge und Zollschreiber Klaus Lehmann. Foto: nh
Politprominenz ist fast jeden Tag auf der Grünen Woche zu finden: Hier besucht Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt den Gemeinschaftsstand der Region Elbe-Wendland, trifft dort Hitzackers Weinkönigin Jenny Weber, einen der Weinbergszwerge und Zollschreiber Klaus Lehmann. Foto: nh

Zwergenaufstand in Berlin – Samtgemeinden präsentieren Region bei der Grünen Woche

lz Berlin. Die Weinkönigin mit ihren 13 Weinbergszwergen begrüßte jetzt die Gäste am Gemeinschaftsstand der Region Elbe-Wendland bei der Grünen Woche in Berlin. Auch der Bundeslandwirtschaftsminister, Christian Schmidt, ließ es sich nicht nehmen, sich mit der schönen Hoheit aus Hitzacker ablichten zu lassen.

Am gemeinsamen Tag der Samtgemeinden Elbtalaue und Ostheide tummelten sich die „fabelhaften“ Wesen auf der Bühne der Niedersachsenhalle als Botschafter des Hitzackeraner Weinberges, der zu den nördlichsten Deutschlands gehört. Jedes Jahr bei der Weinlese wird eine neue Weinkönigin gekürt. Die diesjährige heißt Jenny Weber, sie berichtete in Berlin von der Weinlese.

Aber nicht nur Zwerge und Königinnen, auch das Blasorchester Langendorf sorgte mit Tanz- und Marschmusik in der Niedersachsenhalle für Stimmung. Einen Abstecher an den Gemeinschaftsstand Elbe-Wendland machten auch die Alphornbläser aus Bayern. Der Bürgermeister der Samtgemeinde Elbtalaue, Jürgen Meyer, hat die Herren vor einigen Jahren auf der Grünen Woche kennengelernt. Inzwischen ist es Tradition, dass sie ihm in jedem Jahr ein Ständchen auf dem Elbe-Wendland-Stand spielen so auch in diesem Jahr wieder.

Auch Politisches steht für die Gastgeber auf dem Programm. Norbert Meyer, Bürgermeister der Samtgemeinde Ostheide erklärt seine Erwartungen an den Messeauftritt: „Wir sind heute mit der Ratsdelegation Ostheide auf der Grünen Woche, zum siebenten Mal, nach sieben Jahren als Leader-Region. Wir hoffen sehr, dass wir auch künftig wieder Leader-Region sein werden und nutzen gerne die Gelegenheit auf der Grünen Woche, den Entscheidungsträgern das neue regionale Entwicklungskonzept im persönlichen Gespräch nahezubringen.“

Am gemeinsamen Tag der Samtgemeinden Dahlenburg und Gartow servierte dann der einzig verbliebene Berufsfischer im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue Fischspezialitäten aus der Region. Vor allem der geräucherte Aal von Christian Köthke aus Gorleben begeisterte Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet.

Begeistert war auch Hanas Benregjeg. Der Berliner sicherte sich den Hauptgewinn am Glücksrad des Gemeinschaftsstandes, einen Übernachtungsgutschein für Heils Hotel in Ventschau. Dahlenburgs Samtgemeindebürgermeister Christoph Maltzan suchte bewusst die Nähe zu den Besuchern: „Ich freue mich besonders beim Glücksrad mit den Besuchern zwanglos ins Gespräch zu kommen. Überrascht bin ich über den hohen Kenntnisstand über die Natur bei Jung und Alt.“ Von der Region hätten die meisten schon gehört, einige ließen sich möglicherweise durch den Stand zu einer Reise an die Elbe animieren.

Unterstützung erhielt Maltzahn von „De Deelenpedder“ aus Dahlenburg. Die Trachtentanzgruppe bot dem begeisterten Publikum auf der Bühne internationale aber auch sehr viele traditionelle Tänze dar. Besonders Darbietungen aus der Lüneburger Heide sollten den Zuschauern die Heimat näherbringen.