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De Bewicker Harmonikanten und die Bardowicker Trachtengruppe mit Heiner Luhmann, Bürgermeister der Samtgemeinde Bardowick (ganz links). Foto: nh
De Bewicker Harmonikanten und die Bardowicker Trachtengruppe mit Heiner Luhmann, Bürgermeister der Samtgemeinde Bardowick (ganz links). Foto: nh

Aussteller aus der Region mit Grüner Woche mehr als zufrieden

pet Berlin/Lüneburg. Mehr als 415000 Besucher waren es, die sich bei der am Sonntag zu Ende gegangenen größten Agrarmesse der Welt mit 1600 Ausstellern aus 70 Ländern, der Grünen Woche in Berlin, informiert haben. Viele von ihnen nutzten auch die vielfältigen Angebote am Gemeinschaftsstand Elbe-Wendland, der die Region rund um Lüneburg präsentierte die Verantwortlichen zogen jetzt eine positive Bilanz.

Anlaufpunkt für zahllose Besucher der Messe war in der Niedersachsenhalle auch der Stand der LandFrauen vom Kreisverband Lüneburg mit ihren Leckereien. Es gab Heide-Kartoffeln, frisch zubereitet als Pellkartoffel mit Kräuterquark. Wer wollte, konnte die Portion mit Bio-Leinöl zusätzlich verfeinern, außerdem gab es Mettwurst und „Alchimisten-Schnaps“ aus Amelinghausen.

Zehn ereignisreiche Messetage liegen hinter der Ausstellergemeinschaft des Elbe-Wendland-Standes, für den sich acht Samtgemeinden sowie fünf Städte und Einzelgemeinden aus den Landkreisen Lüneburg, Harburg und Lüchow-Dannenberg zusammengetan hatten. Sowohl aus Sicht der Kommunen zwischen Drage und Schnackenburg, der Tourismusverbände aber auch der Wirtschaftspartner war es für die Region Elbe-Wendland eine nutzbringende Woche.

Ein höherer Bekanntheitsgrad, die Erweiterung politischer und wirtschaftlicher Netzwerke, die kulturelle Darstellung, die Präsentation von Freizeit- und Tourismusangeboten und damit die Werbung um Besucher, waren die Anliegen der Aussteller. Viele Bürgermeister sehen diese Ziele als erfüllt an und hoffen auf Nutzen für ihre Gemeinden.

Grit Richter, Bürgermeisterin von Amt Neuhaus: „Die Grüne Woche ist eine gute Gelegenheit unsere Region zu präsentieren. Der Stand ist gut besucht, ich freue mich darüber und verbinde damit die Hoffnung, dass unsere Gemeinde an Bekanntheit gewinnt und zu uns viele Besucher und Gäste kommen.“ Heiner Luhmann, Bürgermeister der Samtgemeinde Bardowick, hält den persönlichen Austausch für extrem wertvoll: „Auf der Berlinreise hatte ich noch mehr Zeit, um mich mit den einzelnen Personen auszutauschen, als es sonst im Alltag möglich ist.“ Und: „Unsere Motivation, nach Berlin zu fahren, ist es Bardowick zu präsentieren und bei einem großen Publikum bekannt zu machen.“

Für Rolf Roth, Bürgermeister der Samtgemeinde Elbmarsch, ist eine Darstellung der Region Achtern-Elbe-Diek auf der Grünen Woche in dieser Hinsicht ebenfalls unverzichtbar: „Zu den vielen Kontakten, die wir festigen und neu schließen konnten, haben sich die Verbindungen zu unseren Kooperationen mit der Elbtalaue und dem Bauernverband weiter gefestigt.“

Das untermauert Jens Kowald, Geschäftsführer der Flusslandschaft Elbe GmbH: „Auf der Grünen Woche hat der Elbe-Wendland-Stand ein Alleinstellungsmerkmal, da es sich nicht um eine Touristikmesse handelt.“ Die Aspekte schöne Natur und regionale Produkte, die für den Tourismus wichtig seien, könnten zugleich für die Region werben, so der Vorteil aus Sicht des Tourismusexperten.

Als eine unter mehreren Gemeinden präsentiert sich zuletzt die Samtgemeinde Bardowick Motto: „Samba statt Stadt: Bardowick bittet zum Tanz“. Mit schwungvollen Rhythmen erfüllten „De Bewicker Harmonikanten“ und das Blasorchester „Flutissima“ die Niedersachsenhalle. Begleitet wurden sie von der Bardowicker Trachtengruppe und Wurzelkönigin Alina mit Hofdame Lisa.

Zufrieden war nach zehn ereignisreichen Tagen auch Wolf Winkelmann, Geschäftsführer des Bauernverbandes Nordostniedersachsen. Er war verantwortlich für die Organisation und Koordination des Messestandes Elbe-Wendland: „Der Messeauftritt ist gelungen: Wir haben es geschafft, das Elbe-Wendland in jeder Hinsicht gut zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen und zu festigen. Damit gehen wir optimistisch in die Vorbereitungen für 2016.“