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Victoria Hinsch (l.) und Hazel Brown haben beim Regionalwettbewerb im vergangenen Jahr Mülltüten in verschiedenen chemischen Substanzen aufgelöst. Foto: t&w
Victoria Hinsch (l.) und Hazel Brown haben beim Regionalwettbewerb im vergangenen Jahr Mülltüten in verschiedenen chemischen Substanzen aufgelöst. Foto: t&w

Auf der Spur des bionischen Elefantenrüssels – 93 Teilnehmer beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

red Lüneburg. Welche Auswirkungen haben Farben auf den Lernerfolg? Auf welche Weise lässt sich Energie speichern? Wie muss ein allergenfreies Shampoo beschaffen sein? Taugt ein Ultraschallsensor als Waage zur Messung kleiner Massen? Was hat es mit einem bionischen Elefantenrüssel auf sich? Wie sieht das Leben in einer Ameisenkolonie aus? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich 93 Nachwuchstüftler aus Lüneburg und Umgebung seit Wochen beschäftigen. Sie nehmen teil am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“, der am Freitag und Sonnabend, 27. und 28. Februar, in der Universität stattfindet.

Die 52 Jungen und 41 Mädchen werden insgesamt 58 Projekte vorstellen, davon 25 aus Stadt und Landkreis Lüneburg. Gegenüber dem Vorjahr, bei dem 38 Mädchen unter den 92 Teilnehmern waren, hat sich ihr Anteil damit leicht auf nun fast 45 Prozent erhöht. Zu den beliebtesten Fachgebieten zählen Physik mit 13 Arbeiten und Chemie mit 12 Arbeiten. Die mit Abstand meisten Projekte aus Lüneburg stammen wieder vom Johanneum, das mit 15 Arbeiten vertreten ist. Mit sieben Projekten ist das Gymnasium Oedeme dabei, mit drei Projekten das Gymnasium Lüneburger Heide.

„Die Themenvielfalt und die originellen Fragestellungen versprechen wieder zwei spannende Wettbewerbstage“, sagt Dirk Ebbecke, Patenbeauftragter Jugend forscht bei der Werum IT Solutions GmbH, die den Lüneburger Regionalwettbewerb organisiert. „Wir sind gespannt auf die kreativen Ideen, die die jungen Talente in Lüneburg präsentieren werden.“

Die Gewinner des Regionalwettbewerbs ziehen in den niedersächsischen Landeswettbewerb weiter, der vom 16. bis 19. März in Clausthal-Zellerfeld (Jugend forscht) beziehungsweise vom 19. bis 21. März in Oldenburg (Schüler experimentieren) stattfindet. Die besten Teilnehmer aus Clausthal-Zellerfeld qualifizieren sich für das große Jugend-forscht-Bundesfinale vom 26. bis 30. Mai in Ludwigshafen.

Die Jungforscher in Lüneburg präsentieren ihre Projekte am Freitag von 14 bis 18 Uhr einer Fachjury. Am Sonnabend, vor der Preisverleihung, können sich auch interessierte Besucher in der Zeit von 9 bis 10.30 Uhr im Hörsaalgang auf dem Campus an der Scharnhorststraße von der Kreativität der Schüler überzeugen

Seit 1985 wetteifern Nachwuchsforscher beim Regionalwettbewerb Jugend forscht die jüngeren unter 15 Jahren in der Sparte Schüler experimentieren in Lüneburg um den Einzug in den weiterführenden Landeswettbewerb. Aus der Taufe gehoben hatte den Regionalentscheid Dr. Wolfram Juretko von der Wilhelm-Raabe-Schule. Seit 2009 wird er durch Dr. Andrea Schroedter vom Gymnasium Hittfeld geleitet. Patenunternehmen für den Regionalwettbewerb ist seit 2005 das Lüneburger Softwareunternehmen Werum. Mehr Informationen auf www.jugend-forscht-lueneburg.de im Internet.