Aktuell
Home | Lokales | Scheunenbrand in der Elbmarsch +++ Polizei ermittelt gegen Pferdehalter +++ Anwalt weist Anschuldigung zurück
Brandstiftung, gleich zwei Scheunen standen in Bütlingen in Brand, jetzt wird gegen den Eigentümer ermittelt.
Brandstiftung, gleich zwei Scheunen standen in Bütlingen in Brand, jetzt wird gegen den Eigentümer ermittelt.

Scheunenbrand in der Elbmarsch +++ Polizei ermittelt gegen Pferdehalter +++ Anwalt weist Anschuldigung zurück

Tespe/Bütlingen. Die Polizei Winsen ermittelt in Sachen des Scheunenbrandes in der Elbmarsch mittlerweile gegen den Halter der Pferde, die bei dem Feuer ums Leben kamen. Die erste Aussage der Polizei, sie ermittle gegen den Eigentümer der Hallen, wurde mittlerweile zurückgenommen. Die Hallen gehören einer Verwandten des Pferdebesitzers. Der Verdächtige weist die Anschuldigungen über seinen Anwalt zurück.

In den letzten Tagen konnte die Spurensuche am Tatort mit eindeutigen Hinweisen auf Brandstiftung abgeschlossen werden. Nicht nur die Gutachter des Landeskriminalamtes hatten entsprechende Spuren in den Brandruinen entdeckt, auch Brandmittelspürhunde schlugen an.

Wie berichtet, gingen bei dem Brand zwei Scheunen in Flammen auf, der Schaden ist immens. Die Ermittlungen gingen zunächst in alle Richtungen. So wurde zum Beispiel auch überprüft, ob der seit 2013 in Haft sitzende Serienbrandstifter zur tatkritischen Zeit Hafterleichterungen hatte. Dieses konnte jedoch ausgeschlossen werden.

Im Rahmen der Umfeldermittlungen, ergaben sich Verdachtsmomente gegen den 35-jährigen Eigentümer. Diese wogen so schwer, dass das Amtsgericht Lüneburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg einen Durchsuchungsbeschluss erließ, der am Dienstag vollstreckt wurde. Hierbei beschlagnahmten die Beamten diverse Unterlagen, die nun weiter ausgewertet werden müssen. Weitere Angaben können aus „ermittlungstaktischen Gründen“ jetzt noch nicht gemacht werden.

5 Kommentare

  1. wie wäre es wenn die „Presse“ vor einer solchen Veröffentlichung erstmal mit dem Eigentümer spricht ?
    Es gab früher auch mal einen Codex, dass man manche Fotos nicht zeigt. Muss der Fotograf in den Trümmern rumkriechen und müssen die Kadaver der Tiere hezeigt werden.
    Die Staatsanwaltschaft ermittelt in so einem Fall immer auch beim Eigentümer, daraus muss man keine tolle Schlagzeile machen, oder soll das auch noch am Samstag in die Zeitung.
    Ist sonst Nichts los in Stadt und Land

    • Sehr geehrter Herr Thomas, im Falle Brandstiftung in der Elbmarsch hat die Polizei Winsen heute Morgen (Freitag) eine offizielle Pressemitteilung ins Netz gestellt und per Mail verbreitet. Mittlerweile ist bei der Polizei auch nicht mehr vom Eigentümer, sondern vom Pferdehalter die Rede. Und dessen Anwalt weist die Anschuldigungen zurück. Das ist der Stand der Dinge. Mehr können Sie morgen in der LZ lesen.
      Ihr LZ-Team

    • Auf dem Foto, das heute abgedruckt wurde, schlagen Flammen aus den Scheunen. Niemand kriecht durch Trümmer, keine Kadaver auf dem Bild. Vielleicht meinen Sie eine andere Zeitung.

      • Sicherlich ist hier die Rede von den in der letzten Woche veröffentlichten Bilder in der Landeszeitung!! Unnötig soetwas zu zeigen, zumal man dafür auf das privatgelände musste ! Auch das tut nicht Not !

  2. Ich kann nicht ganz verstehen, welchen informativen Wert Fotos von toten Tieren haben? Es ist für mich unverständlich, dass diese Fotos in der Wochenendausgabe erneut abgedruckt wurden, obwohl schon vergangene Woche auf diese Geschmacklosigkeit hingewiesen wurde. Ich finde es den Tieren gegenüber respektlos, derartiges zu veröffentlichen, zudem diese Fotos wie oben bereits erwähnt keinen informativen Wert besitzen.