Donnerstag , 8. Dezember 2016
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An ihrem ersten Arbeitstag an der IGS Lüneburg versprüht die neue Leiterin Susan Kletzin frischen Tatendrang. Foto: t&w
An ihrem ersten Arbeitstag an der IGS Lüneburg versprüht die neue Leiterin Susan Kletzin frischen Tatendrang. Foto: t&w

Neue Schulleiterin an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg

mm Lüneburg. Das Schulgebäude ist noch Neuland für Susan Kletzin. Zahlreiche Wege läuft die frischgebackene Leiterin der IGS Lüneburg in Kaltenmoor zum ersten Mal – steuert dabei aber stets sicher ihr Ziel an. Und auch Ziele, wohin sich die IGS entwickeln soll, hat die Rektorin an ihrem ersten Arbeitstag fest vor Augen.

Susan Kletzin hat an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg jetzt die Oberhand über 900 Schüler und 70 Lehrer. Sie tritt in die Fußstapfen des ersten Leiters der IGS, die 2009 gegründet wurde. Ihr Vorgänger Klaus-Peter Hummes wurde vorige Woche in den Ruhestand verabschiedet. Seine Pionierarbeit möchte die 44-Jährige fortführen.

Dabei steht sie vor großen Herausforderungen. Ab dem nächsten Schuljahr startet der erste 11. Jahrgang in der Oberstufe, auch soll die IGS zu einer Ganztagsschule mit einem teilgebundenen Angebot für die 5. Klassen erweitert werden. Als prädestiniert für den Leitungsposten schätzt Schuldezernentin Marianne Assenheimer von der Landesschulbehörde die neue Chefin ein: „Sie hat sowohl beim Aufbau einer Gesamtschule als auch einer Oberstufe mitgewirkt und verfügt über langjährige Erfahrungen im Gesamtschulbereich.“

Die Erfahrung sammelte Susan Kletzin in Nordrhein-Westfalen, ihr letzte Station lag in Duisburg-Marxloh. Dort war die gebürtige Norddeutsche drei Jahre lang kommissarische Leiterin der Herbert-Grillo-Gesamtschule. Nicht ihr einziger Job. Denn die Gymnasiallehrerin hat gleichzeitig eine achtzügige Gesamtschule in Grevenbroich mitaufgebaut. „Das war ein Jahr lang Konzeptionsarbeit“, erzählt Susan Kletzin.

Die Fäden sponn sie zuvor auch schon an einem Gymnasium in Duisburg-Rheinhausen als Koordinatorin in der Oberstufe. Begonnen hat der schulische Karriereweg im Hochsauerland in Fröndenberg, dort unterrichtete Susan Kletzin an der „ältesten Gesamtschule in NRW“. Nun, viele Jahre später, zog es die Lehrerin für Deutsch, Sport und Geschichte vom Rhein zurück nach Norddeutschland.

Denn Susan Kletzin ist aufgewachsen in Harburg. Jetzt wolle sie aber ein Haus im Lüneburger Umland beziehen, „am liebsten einen Resthof“. Zwischendurch Ruhe vom stressigen Schulalltag wird die Verheiratete brauchen, aber davon spricht sie nicht, sondern versprüht Tatendrang: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Kollegium sowie den Eltern und darauf, eine erfolgreiche Oberstufe zu etablieren.“

2 Kommentare

  1. Werner Schneyder

    Herzlichen Glückwunsch muss man sagen! Und eine glückliche Hand. Hoffentlich fährt sie das pädagogische Konzept der IGS Kaltenmoor weiter und übernimmt nicht das unsägliche Einteilen der Schüler in E- und G-Kurse wie es in NRW noch so weit verbreitet ist.