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Arbeiter bereiten den Wiederaufbau des ehemaligen Lösecke-Hauses vor. Das Nebengebäude (r.), das auch unter dem Brand litt, wurde grundsaniert und restauriert. Foto: be
Arbeiter bereiten den Wiederaufbau des ehemaligen Lösecke-Hauses vor. Das Nebengebäude (r.), das auch unter dem Brand litt, wurde grundsaniert und restauriert. Foto: be

Die Lücke wird geschlossen – Vorbereitungen für Neubau am Stint

ca Lüneburg. In den nächsten Wochen sollen die Bauarbeiten am alten Lösecke-Haus beginnen, jetzt laufen Vorbereitungen. Architekt Jörg Hilmer berichtet, dass Arbeiter aktuell noch eine Außenwand in Richtung Abtsmühle abtragen. Zudem sei der Gewölbekeller verschalt und unter anderem mit sogenannten Drehsteifen bestückt worden. Diese Konstruktion soll die schweren Baumaschinen tragen, die für die Arbeiten benötigt werden.

So sollen später Dutzende Pfähle durch das Mauerwerk getrieben und in den Untergrund versenkt werden, die quasi das Gebäude schultern. Denn das neue Gebäude, das nach historischem Vorbild errichtet wird, wird deutlich schwerer als der Vorgänger. Das liegt auch an moderneren Bauvorschriften, die zum Beispiel einen besseren Brandschutz vorschreiben.

Wie berichtet, hat ein Brandstifter das Gebäude Anfang Dezember 2013 angesteckt. Um den Brand löschen zu können und zu verhindern, dass Nachbargebäude ebenfalls in Schutt und Asche gelegt werden, entschieden Oberbürgermeister und Feuerwehr, das Gebäude abzureißen. Ein Schaden von geschätzt dreieinhalb Millionen Euro. Die Polizei fahndet noch immer nach dem Täter. Entscheidende Hinweise, die zum Täter führen, hat die Sonderkommission Stint noch nicht erhalten.