Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Das Einkaufszentrum am St.-Stephanus-Platz verändert sein Gesicht, aktuell wird der Penny-Markt umgebaut. Ein ständiges Ziel ist es, Leerstand zu verhindern. Unter anderem soll ein neuer Drogeriemarkt einziehen. Foto: be
Das Einkaufszentrum am St.-Stephanus-Platz verändert sein Gesicht, aktuell wird der Penny-Markt umgebaut. Ein ständiges Ziel ist es, Leerstand zu verhindern. Unter anderem soll ein neuer Drogeriemarkt einziehen. Foto: be

Neubau eines Drogeriemarktes – Stadt möchte Sanierungskonzept für Kaltenmoor fortschreiben

as Lüneburg. Der Stadtteil Kaltenmoor ist seit 1999 Sanierungsgebiet und erhält seither Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“. Zahlreiche Projekte wurden inzwischen umgesetzt. Unter anderem wurden die Ratsbücherei saniert, ein Kreisel gebaut, Spielplätze erneuert, Wohnwege verbessert und zuletzt der St.-Stephanus-Platz neu gestaltet. Nun möchte die Stadt das Sanierungsprojekt fortschreiben und weitere Maßnahmen umsetzen. Details zum Rahmenplan werden im Begleitausschuss Soziale Stadt am Mittwoch, 18. Februar, vorgestellt. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Bürgertreff.

Der aktuelle Rahmenplan, in dem Maßnahmen festgeschrieben sind, soll nunmehr weiterentwickelt werden. Das Sanierungsvolumen betrug seit 1999 rund elf Millionen Euro. Dabei handelt es sich um eine Drittel-Finanzierung durch Bund, Land und Kommune. Die Stadt beabsichtigt laut Stadtbaurätin Heike Gundermann, nun den Rahmen um 1,5 Millionen zu erhöhen und möchte dafür in den kommenden Jahren eine Million Euro Städtebaufördermittel einwerben. Mit der Fortschreibung des Rahmenplanes wurde die BauBeCon Sanierungsträger GmbH erneut von der Stadt beauftragt. Er enthält neben einer Kosten- und Finanzierungsübersicht auch Sanierungsziele, sprich: Projekte, die die Stadt in den kommenden Jahren umsetzen möchte.

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Einkaufszentrums soll zum Beispiel der Neubau eines Drogeriemarktes realisiert werden, dessen Eingang am St.-Stephanus-Platz 9 sein wird, wo derzeit noch der Bürgertreff zu Hause ist. Der Bürgertreff könnte dann, so die Planung, in die leer stehende Hausmeisterwohnung auf dem Gelände der Schule ziehen. In Angriff genommen werden soll auch die Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße. Die doppelspurige Straße soll zurückgebaut, Gehwege sowie Querungshilfe sollen angelegt werden. Außerdem soll die Modernisierung von Gebäuden in einigen Teilbereichen gefördert werden, die Fassade des Parkhauses an der Adolf-Reichwein-Straße neu gestaltet und der Awo-Kindergarten modernisiert werden.