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Im Lüneburger Hafen werden vor allem Steine, Erden und landwirtschaftliche Erzeugnisse verladen. Foto: A/t&w
Im Lüneburger Hafen werden vor allem Steine, Erden und landwirtschaftliche Erzeugnisse verladen. Foto: A/t&w

Mehr Umschlag im Hafen

red Lüneburg. Der Jahresumschlag im Lüneburger Hafen ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2013 um 27 Prozent gestiegen: 223788 Tonnen vermeldet die Hafen GmbH für 2014. Damit erreicht die verladene Menge wieder das Niveau von 2006, nachdem zuletzt in sechs von sieben Jahren die 200000er-Marke verfehlt wurde. Vor allem Steine und Erden werden am Elbe-Seitenkanal verladen, sie machen einen Anteil von 41 Prozent aus, landwirtschaftliche Erzeugnisse folgen mit 27 Prozent, vor Düngemittel (12 Prozent), festen Brennstoffen (11 Prozent) sowie Eisen und Stahl (8 Prozent). Nur ein Prozent der verladenen Güter waren Fertigprodukte.

Die Hafen Lüneburg GmbH bewirtschaftet die Infrastruktur, also das Hafenbecken, angrenzende Umschlagsflächen, die Hafenbahn und die Goseburgbahn, sie betreibt seit Oktober auch das operative Umschlagsgeschäft. Geschäftsführer Lars Strehse schätzt die Entwicklungschancen des Standorts als positiv ein auch weil einige Anrainer erweitern wollen. Für die nächsten Jahre hält er daher derzeit eine Steigerung der Hafentonnage um cirka 25 Prozent für realistisch.

Der Hafen in Lüneburg wurde in den Jahren 1975/1976 im Zusammenhang mit dem Neubau des Elbe-Seitenkanals errichtet. Er hat sieben Anliegeplätze für Binnenschiffe sowie eine Bahnanbindung.