Aktuell
Home | Lokales | Polizeibericht: Gefälschte Schreiben von der Versicherung
Foto: polizei
Foto: polizei

Polizeibericht: Gefälschte Schreiben von der Versicherung

ahe Lüneburg. Das Rentnerehepaar aus dem Landkreis Lüneburg wurde misstrauisch, als es das Schreiben genauer studierte: Es sollte Geld an die Deutsche Rentenversicherung zahlen. Der Brief wirkte offiziell, doch Rechtschreibfehler und fehlerhafte Daten sorgten für große Skepsis bei den ­Adressaten. Zu Recht, denn von der Deutschen Rentenversicherung war der Brief nicht. Sie warnt wie auch die Polizei vor Betrügern, die auf diese Weise an Geld von Senioren kommen wollen.

Das Lüneburger Ehepaar ist nicht das einzige, das einen solchen Brief bekommen hat. Auch ein Lüchower wandte sich deshalb an die Ordnungshüter. Die Masche: Die Adressaten werden aufgefordert, 756,86 Euro zu überweisen, dieser Betrag sei ihnen im vergangenen Jahr zu viel gezahlt worden. Nur durch die Überweisung verhindere man eine Rentensperre und sichere sich gleichzeitig die Aussicht, demnächst selbst höhere Zuwendungen, nämlich 457,90 Euro zusätzlich, zu erhalten. Die Polizei stellt klar: „Ein solches Verfahren gibt es definitiv nicht.“ Sie rät dringend: Bloß kein Geld überweisen, stattdessen Anzeige bei der Polizei erstatten! Die Rentenversicherung gibt Tipps an der kostenlose Hotline unter (0800) 1 00 04 80 10.

Bienenbüttel. Bei einem Unfall auf der B 4 in Höhe Neu Steddorf sind am Sonntagabend fünf Menschen verletzt worden. Eine 41-Jährige war laut Polizei mit ihrem VW Polo gegen 20.10 Uhr unterwegs in Richtung Lüneburg und wollte dann nach links von der B4 in die Steddorfer Straße abbiegen. Dabei habe sie einen entgegenkommenden Skoda übersehen. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Insassen des VW und drei Insassen des Skoda verletzt, einige von ihnen schwer. Sie wurden in die Kliniken nach Lüneburg und Uelzen gebracht. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 9500 Euro.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ