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Erneut haben Straßenarbeiter an der Scholze-Kreuzung Änderungen an den Straßenmarkierungen vorgenommen. Sie betreffen vor allem Autofahrer und Radfahrer auf der Lünertorstraße. Foto: t&w
Erneut haben Straßenarbeiter an der Scholze-Kreuzung Änderungen an den Straßenmarkierungen vorgenommen. Sie betreffen vor allem Autofahrer und Radfahrer auf der Lünertorstraße. Foto: t&w

Scholze-Kreuzung nach Änderungen wieder in alle Richtungen befahrbar

us Lüneburg. Erneut mussten sich Autofahrer an der Scholze-Kreuzung in Geduld üben. Grund waren Arbeiten an den Fahrbahnmarkierungen und der Ampelanlage, die zeitweise zu Staubildungen vor allem in Richtung Bleckeder Landstraße führten. In der Zeit zwischen 9.30 und 10 Uhr war die Ampelanlage vorübergehend außer Betrieb, gleichzeitig wurden Markierungen auf der Lünertorstraße beiderseits der Kreuzung geändert.

Die Stadt hatte die Änderungsarbeiten an der vielbefahrenen Kreuzung vornehmen lassen, nachdem ein erst im Januar eingeführtes Geradeausfahrverbot für Autofahrer aus Richtung Bleckeder Landstraße bei Anwohnern und Gewerbetreibenden auf Kritik gestoßen war. Ziel war es, den sich vor der Ampel stauenden Verkehr durch eine reine Rechtsabbiegerspur schneller abfließen zu lassen. „Das haben wir auch erreicht. Jetzt wollen wir mit der Schaffung einer gemeinsamen Spur für Linksabbieger und Geradeausfahrer auch den Verkehr in Richtung Alter Hafen wieder ermöglichen“, begründet Uta Hesebeck, Bereichsleiterin Straßenbau bei der Stadt die erneute Änderung.

Neu an der aktuellen Lösung ist die gesonderte Grünphase für Autofahrer, die aus Richtung Alter Hafen kommen. Diese Regelung war erforderlich geworden, nachdem der jetzt wieder erlaubte Geradeausverkehr der Gegenspur auf seiner Fahrbahn weiter nach links verschoben worden ist. „Wir mussten ausschließen, dass sich die Autofahrer ins Gehege kommen“, sagt Hesebeck.

Ob die jetzige Regelung funktioniert, werde man prüfen. „Wir haben uns das nach der Umstellung angeschaut und sind bislang ganz zufrieden.“

>>>Es geht wieder geradeaus an der Scholze-Kreuzung (16.2.2015)

>>>Geradeaus geht nicht mehr an der Scholzekreuzung (22.1.2015)

One comment

  1. „Ob die jetzige Regelung funktioniert, werde man prüfen.“ (Man weiß aber noch nicht ob die funktioniert) “Wir haben uns das nach der Umstellung angeschaut und sind bislang ganz zufrieden.” (Das war man bei der Änderung im Januar anfangs auch.)

    Naja – und notfalls wird eben alles ein drittes mal umgepinselt. Die Stadt hat scheinbar zu viel Geld in der Kasse und zu wenig wirkliche Verkehrsexperten.

    Die Scholze-Kreuzung ist eine Problem-Kreuzung. Das wird sich auch mit wechselnd neuer Pinselei nicht ändern lassen. Die größte Behinderung für die Rechtsabbieger ist die gleichzeitige Grünphase für Fußgänger und Radfahrer Richtung „Alter Hafen“. Die einzige scheinbar hilfreiche Lösung wäre eine Trennung der Grünphasen für Autofahrer und Fußgänger/Radfahrer. Das würde aber wiederum den Verkehrsfluss auf der Schießgraben- und Reichenbachstraße hemmen.

    Fazit: Ohne (wahrscheinlich) sehr teure und technisch schwer umsetzbare Baumaßnahmen kann es keine Problemlösung geben. Alle, die die Kreuzung kennen und nutzen wissen um diesen Umstand und leben damit. Warum lässt man es dann nicht einfach so und beendet die Posse.