Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Staatsanwaltschaft plädiert auf fünf Jahre und drei Monate Feiheitsstrafe für Jörg L.

rast Lüneburg. Die Staatsanwaltschaft hat heute für den ehemaligen Richter Jörg L. (48) eine hohe Haftstrafe gefordert: Für sechs Fälle der Bestechlichkeit in besonders schwerem Fall in Tateinheit mit versuchter Nötigung sowie für acht Fälle der Verletzung des Dienstgeheimnisses sieht der Ankläger eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten als angemessen an.

Der aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg stammende L. hatte vor der 3. Großen Strafkammer am Landgericht Lüneburg gestanden, in seiner Zeit als Referatsleiter im Niedersächsischen Landesjustizprüfungsamt Rechtsreferendaren Lösungsskizzen für die Prüfungen zum 2. Staatsexamen angeboten, in einem Fall auch verkauft zu haben. Die Verteidigung sieht dagegen lediglich minderschwere Fälle und plädierte auf eine Freiheitsstrafe von höchstens elf Monaten – so lange sitzt der Angeklagte bereits in Untersuchungshaft.

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