Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Münzen, Zeitungen und Dokumente werden in eine Kupferröhre gegeben und einzementiert (v.l.): Bad Bevensens Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer, Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume und Bürgermeister Martin Feller. Foto: ki
Münzen, Zeitungen und Dokumente werden in eine Kupferröhre gegeben und einzementiert (v.l.): Bad Bevensens Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer, Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume und Bürgermeister Martin Feller. Foto: ki

Bevensen baut neues Kurhaus

ki Bad Bevensen. Die Stellwände sind unübersehbar, der Bau des Kurhauses geht zügig voran. Jetzt fand die offizielle Grundsteinlegung statt. Wie bei dem Vorgängerhaus wurde eine Kupferröhre in eine Zwischenwand einzementiert. „Hier entsteht ein modernes, ökologisches und inklusives Bauvorhaben mit einem wunderbaren Multifunktionssaal der von innen und außen bespielt werden kann“, versicherte Bürgermeister Martin Feller.

Er erinnerte an die intensiven Diskussionen, die es seit 2010 gab. Nach einem nach Leistung ausgeschriebenen Wettbewerb wurde mit fünf Millionen Euro Baukosten gerechnet. „Wir liegen jetzt allerdings bei 5,61 Millionen Euro, und ich hoffe, dass es dabei bleibt.“

Nach dem Abriss des alten Kurhauses wurde sogar mit einem Metalldetektor intensiv nach dem Grundstein gesucht. Er wurde nicht gefunden. Im Archiv der Stadt finden sich Aufzeichnungen, dass der damalige Oberkreisdirektor des Landkreises Uelzen, Dr. Reinhart Berger, im November 1975 die Zeremonie ausführte.

Nach Aussagen des damaligen Geschäftsführers der Kurgesellschaft, Hermann Schulz, sollte der 6,6 Millionen Mark teure Bau Weihnachten 1976 oder Ostern 1977 fertig sein. „Unser Kurhaus soll im Mai 2016 fertig sein“, ist Feller sicher. Das neue Kurhaus soll ein kultureller Mittelpunkt werden.

Den Weg, den die Stadt mit dem Kurhaus einschlägt, sieht Landrat Dr. Heiko Blume als richtig an. Er erklärte, dass der Landkreis von der Bausumme 1,2 Millionen Euro mitträgt. Zudem werden EU- und Landesmittel in Höhe von drei Millionen nach Bad Bevensen fließen. „Mit dem Gesundheits-Tourismus liegen wir hier richtig, um den Landkreis zu stärken.“ Dr. Blume zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt im Kosten- und Zeitrahmen bleibt. Er erinnerte daran, dass er vor drei Jahren noch im alten Kurhaus vereidigt worden ist.

Münzen, Tageszeitungen und Baupläne wurden in eine Kupferrolle gegeben und in eine Zwischenwand eingemauert. Bürgermeister Martin Feller dankte allen am Bau Beteiligten. Mit einem Glas Sekt wurde anschließend auf die Grundsteinlegung angestoßen. Eine große Feier gab es aber nicht, denn die bleibt dem Richtfest vorbehalten.