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Bei den Heideböcken wird wieder Theater gespielt, die Proben laufen auf Hochtouren. An fünf Tagen wird ab Anfang März das plattdeutsche Stück De verarmte Arvonkel aufgeführt. Foto: bau
Bei den Heideböcken wird wieder Theater gespielt, die Proben laufen auf Hochtouren. An fünf Tagen wird ab Anfang März das plattdeutsche Stück De verarmte Arvonkel aufgeführt. Foto: bau

Amelinghausener Heideböcke bringen Drei-Akter

bau Amelinghausen. Bei den Amelinghausener Heideböcken ist wieder Theater und die Lachmuskeln werden dabei nicht verschont werden. Das verspricht die plattdeutsche Aufführung des Stückes „De verarmte Arvonkel“ von Erich Koch in drei Akten im Gasthaus Schenck. Zum 41. Mal seit 1974 sorgen Laiendarsteller an fünf Tagen 7., 8., 13., 14. und 15. März unter dem Motto „Theatertied bi de Amekhüser Heideböck“ für viel Heiterkeit im Publikum.

Die zwölf Darsteller freuen sich schon ungemein auf die Aufführung mit dabei sind in diesem Jahr Adina Eggert, Jörn Kleeblatt, Tilmann Imort, Burkhard Ebel, Dorothee Rörup, Helmut Petersen, Kerstin Petersen-Rörup, Dirk Abels, Uwe Rahlfs, Svea Heuer, Wiebke Rörup und Janine Horn sowie Regisseur Carsten Stelter. Allerdings ist in diesem Jahr ein wenig mehr Proben-Stress angesagt. Grund: Die Aufführungen finden bereits Anfang März und nicht zu den sonst üblichen Terminen am Ende des Monats statt, da der große Saal im Gasthaus Schenck nicht zur Verfügung stand.

„Im Normalfall haben wir zwei Wochen länger zum Einstudieren unseres Stückes“, sagt Dorothee Rörup und ergänzt lachend. „Aber wir sind gut im Soll, das wird schon werden.“ Sie ist seit 1978 aktiv dabei in der Riege der Laienschauspieler, hat erneut das Stück ausgesucht und festgelegt, wer für welche Rolle in Frage kommt. Gegenüber dem Vorjahr hat es in der Gruppe kaum Veränderungen gegeben. Verlassen können sich die Darsteller auch wieder auf viele Helfer im Bereich Bühnenbild, Flüstertanten und Maske.

In dem gut zweistündigen Stück geht es hoch her. Die Gasthaus-Besitzerinnen vom Weißen und vom Roten Ochsen, die Schwestern Irene (Kerstin Petersen-Rörup) und Dagmar (Svea Heuer), sind sich nicht grün und bekämpfen sich mit allen Mitteln. Ihre beiden Männer, Wilhelm (Burkhard Ebel) und Hugo (Jörn Kleeblatt), sehen die ganze Sache etwas gelassener und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Es sei denn, eine Frau wie Gloria (Wiebke Rörup) nimmt ein Zimmer im Gasthof. Da kann man schon mal eine Dusche riskieren.

Die beiden Gasthäuser sind hoch verschuldet. Deshalb hoffen die Besitzerinnen auf die Erbschaft von Onkel Paul (Helmut Petersen). Doch der ist völlig verarmt und sucht bei ihnen Unterschlupf. Der Beginn eines ziemlichen Durcheinanders, zumal auch noch das Ehepaar Simone und Eduard Fliegenfänger (Dorothee Rörup/Uwe Rahlfs) mit Sohn Rolf (Tillmann Imort) Quartier im Ochsen bezieht, Irenes Tochter Sabine (Janine Horn) von Rolf erobert werden will, und Helga (Adina Eggert), die Postbotin, samt ihrem Bruder Lupo (Dirk Abels), eigene windige Pläne verfolgt.

Die Vorstellungen am Sonnabend, 7. und 14. März, sowie am Freitag, 13. März, beginnen jeweils um 19.30 Uhr, die Aufführung am Sonntag, 8. und 15. März schon um 16 Uhr. Karten sind ab Montag, 23. Februar, im Geschäft Würfeltopf, Lüneburger Straße 30, in Amelinghausen oder an der Abendkasse erhältlich.